Meryem Natalie Akdenizli - Pianistin

 

 

     

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Rezension Neue Rhein Zeitung 02.11.2011

Neue Rhein Zeitung 02/11/2011

Kraftvolles Beben


DÜSSELDORF 30.10.2011

Gesprächskonzert Soireen auf der KÖ Düsseldorf - Konzertpianistin Akdenizli
Eine Pianistin, die auch als Moderatorin überzeugt: Meryem Natalie Akdenizli bei der Soirée im Hotel Intercontinental.                                  Foto: M. Völker

Autor: Michael-Georg Müller


Im Herbst und Winter ist Hausmusik hoch im Kurs. Auf diese Tradition besinnt sich das Hotel Intercontinental. Zusammen mit der Rubinstein-Akademie - einer privaten Talentschmiede auf der Blumenstraße, gegründet vom Geiger Michael Blatow - organisiert das Hotel auf der Bankenseite der Königsallee eine kleine Konzertreihe. Junge Pianisten, die erste Stufen ihrer Karriereleiter erklommen haben, treten dort auf. So Meryem Natalie Akdenizli, die jetzt die Reihe „Klassische Soiree auf der Kö“ eröffnete. Der Preis 29 Euro schließt einen Empfang vor dem Konzert mit Sekt, diversen Getränken und Canapés ein.

Volles Risiko

In einem kleinen Konferenzraum, in dem 50 bis 100 Zuschauer Platz nehmen können, trat die aparte Musikerin an den roten Steinway-Flügel. Sie leitete mit anspruchsvollen, aber bekannten Werken ihr Publikum quer durch musikalische Epochen und Stile. Der Clou: Die in Stuttgart geborene Pianistin – Vater Türke, Mutter Deutsche – führte selbst in Bach, Beethoven, Debussy und Liszt ein.

Sie spielt einzelne Akkorde und spricht die pochenden Themen, die Beethoven in seiner Appassionata-Sonate verarbeitete, an. Mit einfachen Worten, die jeder Musiklaie versteht, erklärt sie, dass diese F-Moll-Sonate fast alle Pianisten des 19. Jahrhunderts beeinflusste. Angereichert wird das ganze mit Anekdoten und Akdenizlis entwaffnendem Charme. Eine nahezu ideale Moderatorin, die dann schnell zur Konzentration findet und mit viel Emotion und pianistischem Können Beethovens Epochenwerk präsentiert.

Bebendes, kraftvolles Forte und zupackende Dynamik dominieren – so rückt sie Beethoven in die Nähe der romantischen Musik. Dabei greift Meryem Nathalie mit Elan in die Tasten, geht auf volles Risiko, macht aber wenig Fehler. gerät sie kurz ins Schwimmen, überspielt sie es glänzend. Ebenso in der kniffligen F-Moll-Etüde von Liszt und in den zwei Préludes von Debussy. In dem Prélude „Das Mädchen mit dem Flachs-Haaren“ betört sie durch zarte Intonation und verträumten Sound.

Dass sie auch im Barock zu Hause ist, demonstrierte sie zu Anfang in der Chromatischen Fantasie d-Moll. Viel Applaus und eine Zugabe von Liszt, dessen 200. Geburtstag vor zehn Tagen gefeiert wurde.


Quelle: Neue Rhein Zeitung 02.11.2011 | E-Paper | Print version | xity-Foto: M. Völker

Xity Düsseldorf am Montag, den 31.10.2011

"Klassische Soiréen auf der Kö" Meryem Natalie Akdenizli eröffnete Konzertreihe


Am gestrigen Sonntag, 30. Oktober 2011, erfolgte die Auftaktveranstaltung zu der Konzertreihe "Klassischen Soiréen auf der Kö". Die Pianistin Meryem Natalie Akdenizli gab im InterContinental Hotel in Düsseldorf ein Gesprächskonzert.



Düsseldorf - Zum Start in die diesjährige Auflage der Konzertreihe bekamen die Gäste auf der Kö keinen klassisches Klavierabend zu sehen. Die aus Stuttgart stammende Akdenizli brachte ein Gesprächskonzert auf die Bühne. Dabei nahm sie die Zuhörer mit auf eine Reise durch die Musikepochen vom Barock bis zum Impressionismus.


Akdenizli erklärt: "Es ist mir wichtig etwas zu den Stücken zu erzählen. Wenn man Umstände über den Komponisten und seine Zeit erfährt kann man ihnen besser folgen." Als Beispiel nennt die Pianistin die "Chromatische Fantasie" von Johann Sebastian Bach: "Im Barock war es üblich, die Stücke nicht einfach zu spielen, sondern auch sich selbst einzubringen und zu improvisieren." Durch Erklärungen dieser Art will die Künstlerin den Zuhörern den Zugang zur klassischen Musik noch besser möglich machen.

Schon in den vergangenen Saisons konnte man in der Reihe "Klassischen Soiréen auf der Kö" junge Pianistinnen und Pianisten erleben. Veranstalter ist die Anton Rubinstein Internationale Akademie mit Sitz in Düsseldorf. An den folgenden Klavierabenden werden die Künstler Gesa Lücker (27. November 2011), Francois Dumont (8. Januar 2012) und Hanna Shybayeva (12. Februar 2012) zu zu Gast sein.

Quelle: Xity 31.10.2011 | Autor: M. VölkerXity Artikel | Xity-Video

Rezension in 'Beobachter online' am 05.09.2011
Presse Rezension des Schulkonzertes im Rahmen des 9. Internationalen Musikfestes in Goslar am 2.09.2011

In 80 Minuten am Klavier durch die Musikepochen

von Ulrich Kiehne

Schulkonzert - Klassik im Klassenzimmer - 9. Internationales Musikfest Goslar Harz - Pianistin Akdenizli
Bild von Ulrich Kiehne aus Beitrag "In 80 Minuten am Klavier durch die Musikepochen"
auf www.beobachter-online.de

Pianistin Meryem Akdenizli zu Gast in der Aula des Schulzentrums

In der zweiten diesjährigen Veranstaltung des Projekts „Klassik im Klassenzimmer“ des Internationalen Musikfestes Goslar mit der Realschule Seesen und dem Jacobson-Gymnasium unternahm die Pianistin Meryem Natalie Akdenizli mit den anwesenden jugendlichen Zuhörern der beiden Schulen eine musikalische Reise durch die Epochen vom Barock bis hin zur Avantgarde.

Unterbrochen von kurzen Einführungen in die anschließend erklingenden Werke präsentierte die junge Künstlerin ein technisch und für die Ohren der anwesenden Schüler anspruchsvolles Programm, das von Johann Sebastian Bach über Ludwig von Beethoven und Franz Liszt bis hin zu Claude Debussy reichte. Mit der Toccata-Fantasia des zeitgenössischen Komponisten Janez Maticic, einer Hommage des 1926 geborenen Slowenen an Johann Sebastian Bach, schlug sie abschließend einen Bogen zurück zum Anfang ihres Konzertes.

Dabei beeindruckte die anwesenden Schüler wohl am meisten ihr scheinbar müheloser Wechsel zwischen der ebenso kraftvoll-virtuosen wie einfühlsamen Behandlung des Steinway-Flügels in der Aula des Schulzentrums und den im charmanten Plauderton gegebenen Informationen mit Klangdemonstrationen zum besseren Verständnis der Musik.

Gekonnt stellte Akdenizli schülernahe Bezüge („Liszt – der größte Popstar des 19. Jahrhunderts“) zu den von ihr vorgetragenen Werken her und ermöglichte den jungen Hörern so Zugänge zur hohen Kunst ihrer Musik. Darüber hinaus gab sie Anekdoten (eine Locke von der Haarpracht Liszts bzw. seines Hundes für die weiblichen Verehrerinnen) und bildhafte Veranschaulichungen der Musik durch außermusikalische Beispiele – immer aber nicht zum Selbstzweck oder zur bloßen Unterhaltung, sondern zum tieferen Verständnis der Werke. Denn sie ist nach eigener Aussage fest davon überzeugt, dass auch Schüler komplizierte Musik verstehen können. Deshalb möchte sie sie auch nicht mit „seichten Stücken“ abspeisen, sondern präsentierte den Seesener Schülern – übrigens prinzipiell auch am Vormittag im vollen Konzert-Outfit – mit Bachs Chromatischer Fantasie, dem letzten Satz aus Beethovens Appasionata, Liszts Ballade Nr. 2 und Debussys Prélude Feux d´artifice durchaus keine leichte Kost.

Gymnasiasten wie Realschüler lauschten der Musik hoch konzentriert und waren von der Leistung der jungen Profimusikerin, mit der sie die Aulabühne teilen durften, so überwältigt, dass ihnen am Schluss der Veranstaltung kaum noch Fragen an die Pianistin einfielen. Immerhin erfuhren sie noch einiges aus der Welt des Klaviers und der Konzertpianisten über asiatischen Drill und Tricks beim Auswendiglernen. Darüber hinaus erhielten sie nicht nur einen Überblick über wesentliche Epochenmerkmale, der über das Fach Musik weit hinausging, sondern haben zudem eine sympathische, junge Künstlerin kennen gelernt, die über ihre pianistischen Fähigkeiten hinaus einen Gutteil ihrer Publikumswirkung dadurch erzielt, dass sie ganz in der Musik, die sie spielt, aufgeht und es ihr ein spürbares Herzensbedürfnis ist, dieses Erleben an andere weiterzugeben.

Quelle: beobachter-online.de -  In 80 Minuten am Klavier durch die Musikepochenzum pdf Artikel

9. Internationale Musikfest Goslar – Harz vom 7. August bis 2. September 2011: Klassik im Klassenzimmer
Rezension 'Nord-Rundschau' Stuttgarter Zeitung am 20.05.2011 
Presse Rezension des Schulkonzertes am 17.05.2011 in Stuttgart Freiberg

Charmante Reise durch die Musikgeschichte

Freiberg. Die international bekannte Pianistin Meryem Natalie Akdenizli war in der Herbert-Hoover-Schule zu Gast. Von Bernd Zeyer

Die Finger fliegen dermaßen schnell über die Tasten, dass ein ungeübtes Auge sie kaum verfolgen kann. Selbst Handgelenke, Knöchel und Unterarme hämmern auf Elfenbein und Ebenholz, im Takt dazu fliegen lange braune Haare durch die Luft. "Jetzt kommt gleich meine Lieblingsstelle", sagt Meryem Natalie Akdenizli und hebt kurz den Kopf. Die Pianistin ist ganz in ihrem Element und das Publikum begeistert. Viele der Dritt- und Viertklässler der Herbert-Hoover-Schule sitzen mit offenen Mündern in der Turnhalle und verfolgen fasziniert das Schauspiel, das sich ihnen bietet.

"Wir werden zusammen eine Reise durch die Musikepochen machen", hatte Akdenizli den 150 Schülern am Dienstag angekündigt. Die 30-jährige Künstlerin ist in Zazenhausen aufgewachsen und hat selbst zwei Jahre lang die Herbert-Hoover-Schule besucht. Heute ist sie eine international bekannte Pianistin, die weltweit mehr als 40 Konzerte pro Jahr gibt. Zu ihrem Programm gehört auch die Reihe "Gesprächskonzert": Klassische Werke sollen den Zuhörern durch kurze Erläuterungen und Hörbeispiele näher gebracht werden. Die Reihe ist vor allem auf Schüler gemünzt, allerdings sind die Kinder normalerweise älter als die Neun- bis Elfjährigen in Freiberg. "Ich möchte klassische Musik aus der Nische herausholen und zeigen, dass sie nichts Verstaubtes ist", sagt Akdenizli. Dabei ist ihr eines wichtig: Sie möchte Klassik nicht, wie einige ihrer Musiker-Kollegen, mit Pop mischen.

Am Dienstag beginnt die musikalische Reise im Barock. "Das Klavier und ich, wir sind wie Pferd und Reiter", erzählt die Dame im schwarzen Abendkleid, bevor Bachs "Chromatische Fantasie" erklingt. Töne seien wie Farben, die auf vielfältigste Weise kombiniert werden können. "Habt ihr schon Mal von Mozart gehört?", fragt Akdenizli zu Beginn der Klassik-Epoche und erntet ein vielstimmiges "Jaaa". Mozart, das erzählt die Pianistin mit einem Augenzwinkern, hätte viele Ideen gehabt, Beethoven dagegen weniger, dafür aber "wuschelige Haare". Über die habe er sich Wasser gegossen, wenn ihm nichts eingefallen sei. Was dabei heraus kam, wird musikalisch in einem Auszug von Beethovens "Appassionata" zu Gehör gebracht. Besonders wohl fühlt sich Akdenizli im Impressionismus. Debussys "Feuerwerk" startet mit einem leichten Glimmen, bald sprühen aber die musikalischen Funken dermaßen, dass einem der juvenilen Zuhörer spontan das Wort "geil" über die Lippen kommt. Ob er damit die Künstlerin oder das Stück meint, ist freilich nicht ganz klar.

"Neue Musik ist ein bisschen verrückt", sagt die Pianistin und greift in die Tasten, um die "Tokkata Fantasia" von Janez Maticic zu intonieren. Den Komponisten hat sie vor kurzem in Paris besucht, um sich Ideen für ihre Interpretation zu holen. Zum Gedenken an Franz Liszts 200. Geburtstag in diesem Jahr hat sich die Pianistin das Zeitalter der Romantik bis zum Schluss aufgehoben. Liszts Popularität ordnet Akdenizli nach aktuellen Maßstäben ein: "Der war damals bekannter als heute Lena." Damen seien bei Konzerten regelmäßig in Ohnmacht gefallen und hätten ihren Schmuck auf die Bühne geworfen. Als schließlich der letzte Ton von Liszts Etude Nummer 10 verklungen ist, scheint klar: Die charmante Pianistin ist bei den Schülern mindestens ebenso gut angekommen wie Liszt anno dazumal bei der Damenwelt.

Quelle: Nord-Rundschau, Stuttgarter Zeitung, 20.05.2011, von Bernd Zeyer | E-Paper | Print version | Link

Rezension STUTTGARTER WOCHENBLATT am Sonntag, den 29.05.2011 
Presse Rezension des Schulkonzertes am 17.05.2011 in Stuttgart Freiberg

Klassik ist nicht verstaubt!

Pianistin Akdenizli Schulkonzert Erklärkonzert Gesprächskonzert

Meryem Natalie Akdenizli bringt Kindern klassische Musik näher

Mit ihren Schulprojekten engagiert sich die Pianistin Meryem Natalie Akdenizli dafür, Schüler für klassische Musik und das Klavierspiel zu begeistern. Sie hat dafür das Schul- und Gesprächskonzert "In 80 Minuten durch die Musikepochen" konzipiert. Mit diesem begeisterte sie die Dritt- und Viertklässler der Herbert-Hoover Schule. Dort drückte sie früher selbst die Schulbank. FREIBERG

Aufgewachsen ist die Pianistin in Zazenhausen, in der dritten und vierten Klasse besuchte sie die Herbert-Hoover-Schule in Freiberg.

Meryem Natalie Akdenizli wusste schon immer, was sie wollte. "Schon mit vier Jahren wollte ich Klavier spielen, musste aber erst noch Blockflöte lernen", blickt sie mit einem Lächeln auf ihre Kindheit zurück. Mit sieben Jahren durfte sie dann Klavier spielen, bekam mit 13 Jahren ihren ersten Flügel. "Mit 14 Jahren habe ich mich entschieden, später Musik zu studieren. Meine Eltern haben immer an mich geglaubt, auch wenn sie selbst mit Musik nie etwas zu tun hatten und nicht mal Noten lesen konnten."

Und aus ihr wurde eine erstklassige Pianistin: Sie bekam Musikunterricht in der Musikschule, gewann den Bundespreis des Wettbewerbs "Jugend musiziert" und debütierte schon im Alter von 15 Jahren in der Liederhalle Stuttgart, worauf eine bis heute anhaltende rege Konzerttätigkeit folgte. Nach ihrem Diplom an der Staatlichen Hochschule in Trossingen und an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, erweitert Meryem Natalie Akdenizli heute ihr Können bei der Pianistin Livia Rev in Paris.

Nun möchte sie bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für die klassische Musik wecken. Denn: "Nur wenige Kinder gehen in ein klassisches Konzert. Ich fand das als Kind toll. Deswegen habe ich einfach mal auf eigene Faust ein Programm entwickelt und es in einer Schule ausprobiert. Die Schüler waren begeistert." Mit dem Gesprächskonzert "In 80 Minuten durch die Musikepochen" spannt sie den Bogen von Barock über Klassik, Romantik und Impressionismus bis zur Neuen Musik.

Dabei spielt sie nicht nur am Piano, sondern erklärt auch musikalische Zusammenhänge und Hintergründe.

Privat mag sie nicht nur klassische Musik, sondern hört auch Jazz- und Popmusik. "Die neue CD von Max Herre find ich super, früher mochte ich Michael Jackson, auch Ella Fitzgerald und Stevie Wonder."


Quelle: STUTTGARTER WOCHENBLATT Sonntag, den 29.05.2011, von Andrea Rothfuß | E-Paper | Print version | Link 


Rezension Stuttgarter Nachrichten 26.03.2011 
Rezension Eröffnungskonzert Länderfestival Türkei am 24.09.2011 in Stuttgart

Klavier und Geige als Brückenbauer

Stuttgart. Mit Vokstanz und Musik junger türkischer Virtuosen ist am Samstag im Treffpunkt Rotebühlplatz das Länder-Festival Türkei gestartet. Bis 24. September zeigen Künstler türkischer Herkunft die Vielseitigkeit ihres Wirkens. Anlass der Festivals ist das Anwerbeabkommen für türkische Gastarbeiter vor 50 Jahren.
 
Höhepunkt des Abdends war das Konzert der international renommierten Konzertpianistin Meryem Natalie Akdenizli. Ihren ersten Klavierunterricht genoss sie Romuald Noll an der Stuttgarter Musikschule. Die Tochter einer deutschen Mutter und eines türkischen Vaters gab ihr Debutkonzert einst in der Liederhalle. "Meine Eltern haben mich auf jedem Schritt meiner Laufbahn unterstützt", schildert die junge Frau ihr Erfolgsrezept.

Neben 40 Konzerten, die sie jährlich weltweit gibt, geht sie in Schulen, um Kinder wieder mehr an klassische Musik heranzuführen. Dass türkische Popsänger wie Tarkan auch bei Deutschen gut ankommen und damit Europäern fremd erscheinende Klangwelten erschliessen, freut sie, aber sie fordert mehr: "Das Interesse sollte sich nicht auf Pop- und Volksmusik beschränken."

Auf dem Eröffnungskonzert begeisterte sie in elegantem tief ausgeschnittenem Abendkleid und mit langem wellendem Haar mit einer Zeitreise vom Barock in die Gegenwart. Sie präsentierte mit strahlendem Lächeln launig und kenntnisreich Werke von Bach über Beethoven, Debussy und Liszt bis zum Zeitgenossen Jansez Maticic aus Slowenien, dessen Toccata Fantansia sie temperamentvoll und, vom Komponisten gefordert, nicht nur mit den Fingern, sondern auch mit Knöcheln und Ellbogen intonierte.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten 26.03.2011 von Götz Schultheiss | E-Paper | Print version | Link

Rezension Rheinischen Post vom 1. Februar 2011
Rezension  Gesprächskonzert am 30.01.2011 in Meerbusch

Junge Pianistin verzaubert Publikum

Meryem Natalie Akdenizli entfachte ein virtuoses Feuerwerk im Lanker Wasserturm

(mgö) Spätestens seit dem Klavierkonzert mit Meryem Natalie Akdenizli weiß der Mitveranstalter des Vereins Wasserturm, dass die neue Reihe "Weltklassik am Klavier" von Erfolg gekrönt ist. Schließlich wird sich schnell herumsprechen, dass die aus Stuttgart stammede junge Pianistin mit türkischen Wurzeln ein virtuoses Feuerwerk entfachte. Sie begeisterte nicht nur mit ihrem spannungsvoll vorgetragenen Klavierspiel. Auch die charmante Weise, mit der sie über einzelne Notenpassagen, Hintergründe oder mit den Klangwerken verbundene Anekdoten plauderte, überzeugte das Publikum im Forum Wasserturm.

Mit derartigen Auftritten gelingt es den hinter "Weltklassik am Klavier" stehenden Veranstaltern, ihr Ansinnen umzusetzten. Dazu Zählt vor allem, in über 300 Klavierkonzerten pro Jahr hochbegabten jungen Pianisten eine Plattform zu bieten und Jugendlichen den Zugang zur Klassik zu erleichertern. Letzteres wird mit freiem Eintritt bis zum 18. Lebensjahr gefördert.

Meryem Akdenizli, Trägerin zahlreicher Auszeichnungen, spielt seit ihrem siebten Lebensjahr auf den Tasten. In Lank-Latum begleitete sie die Zuhörer mit Werken von Bach, Beethoven, Debussy und Liszt auf einer 80-Minuten-Reise durch die Epochen, vom Barock bis zum Impressionismus. Beethovens "Appassionata" war als leidenschaftliches Drama zu hören, erschütternd und fantastisch zu gleich. Und Liszts Ballade Nr. 2 zuvor mit großartiger Erzählkunst detailliert erklärt, geriet trotz schwieriger, extrem schneller Läufe zu einem Ohrenschmaus.

Grundsätzlich gelang es der Pianistin, den großen musikalischen Ideenreichtum der Werke herauszustellen. Das Publikum - unter ihm viele Kinder und Jugendliche - war begeistert.

Am 27. Februar, 17 Uhr, wird die "Weltklassik am Klavier" - Reihe mit dem Piano-Duo Tsuyuki & Rosenboom zum Thema "Die Moldau & Märchen von Ravel" fortgesetzt. Info www.wasserturm-ev.de oder www.weltklassik.de

Quelle: Rheinischen Post 1. Februar 2011 (mgö) | E-Paper | Print version | Link

Rezension Peiner Allgemeine Zeitung am MONTAG, 21. FEBRUAR 2011

Meryem Akdenizli in Hummers Kultursalon

Pianistin begeistert Zuhörer in Soßmar


SOSSMAR: Wann immer in Gerhard Hummers Kultursalon zum Konzert geladen wird, können sich die Gäste sicher sein, musikalische Darbietungen auf höchstem Niveau geboten zu bekommen. So auch beim „Gesprächskonzert“ mit Pianistin Meryem Natalie Akdenizli, mit der 60 Zuhörer durch die musikalischen Epochen reisen durften.

Pianist Akdenizli Piano Recital 20 Feb 2011
Begeisterte am Sonnabend in Hummers Kultursalon:
Meryem Natalie Akdenizli  
     Photo: Kim Neumann

Viele der Besucher waren am Samstagabend zum ersten Mal zu Gast im gemütlichen Ambiente des Kultursalons. „Sie gehen klüger nach Haus als Sie hergekommen sind“, versprach Hummer und behielt Recht.

Die sympathische Musikerin präsentierte klassische Werke und garnierte diese mit kenntnisreichen Plaudereien sowie kurzen Musikbeispielen. Lebendig und präzise war auch das Klavierspiel der jungen Pianistin. Beginnend mit Bachs selten gespielten Präludium in E-Dur ging es direkt zum anderen Großmeister der Klassik, Ludwig van Beethoven.

In dessen Sonate Nr. 23 zeigte Akdenizli ihr ganzes Können voller Virtuosität – und mit viel Gefühl zu den kleinen Details brachte sie das kontrastreiche Stück zu Gehör. Für die Zuhörer wurde nach diesem Vortrag deutlich, warum Beethovens Appassionata auch „die Leidenschaftliche“ genannt wird.

Eine Reise durch die Klassik wäre im Franz-Liszt-Jahr nicht vollständig ohne Stücke des großen Romantikers. Bei dessen schwierige Ballade Nr. 2 verdeutlichte Akdenizli mit ihrem präzisen und doch sehr gefühlvollen Spiel die Tiefe des Werks.

In der zweiten Hälfte dominierten Claude Debussy Préludes. Die sanften und zum Teil druckvollen Stücke wie „Die Hügel von Anacapri“ oder die „versunkene Kathedrale“ spielte Akdenizli mit großer Hingabe und ließ sowohl das Schwebende als auch das Unheilvolle der Stücke formvollendet zutage treten. Es verwunderte, wie leicht die Pianistin von ihren humorvollen Moderationen in die Präzision ihres Vortrages übergehen konnte.                                                                                                                    fl


Quelle: Peiner Allgemeine Zeitung MONTAG, 21. FEBRUAR 2011 RSS | E-Paper | Print version | Link

Rezension Mediengruppe Westdeutsche Allgemeine (WAZ, NRZ, WR, IKZ)  Volltext PDF
Meryem Natalie Akdenizli bezaubert Altenaer

Charmante Plaudereien am Klavier

Altena, 18.01.2011, Heinz Linke

Pianistin Akdenizli bezaubert Publikum in Altena - Gesprächskonzert

Weltklassik am Klavier: Meryem Akdenizli erteilte zum Auftakt der Reihe im Jahr 2011 eine musikalische Lehrstunde.

ALTENA. Beim ersten Konzert der Reihe „Weltklassik am Klavier“ im Jahr 2011 erhielten die Zuhörer in der Burg Holtzbrinck eine wahre musikalische Lehrstunde: Die junge Pianistin Meryem Natalie Akdenizli zeigte nicht nur auf dem Klavier ihr ganzes Können.

Neben ihrem brillantem Spiel zeichnete sie sich noch durch ein anderes außergewöhnliches Talent aus: Charmant und spritzig moderierte sie am Sonntag ihr Programm. Dadurch gewährte sie dem Zuhörer nicht nur wunderbare Klangerlebnisse, sondern faszinierte gleichermaßen durch ihre Erzählkunst, indem sie über die musikalische Zusammenhänge und Hintergründe der von ihr dargebotenen Stücke plauderte.

In 80 Minuten durch die Epochen

Unter dem Motto „Appassionata – in 80 Minuten durch die Epochen“ intonierte Meryem Natalie Akdenizli Stücke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Franz List und Claude Debussy. Appassionato steht in der Musik für „leidenschaftlich“, „entfesselt“ und „stürmisch“. Ganz nach dieser Vorgabe spielte sie dann auch die auf dem Programm des Konzerts stehenden Kompositionen, ohne es an überaus feiner Sensibilität fehlen zu lassen. In der abwechslungsreichen Palette ihres musikalischen Vortrags gab es viele Momente, bei denen die Künstlerin die Klaviatur ihres Instruments förmlich streichelte.

Mit „Appassionata“ (Die Stürmische) ist zum Beispiel die Sonate Nr. 23 in f-moll op. 57 von Beethoven bezeichnet, die von der Künstlerin neben den anderen Stücken in der Burg Holtzbrinck in meisterlicher Weise vorgetragen wurde.

Meryem Natalie Akdenizli stammt aus Stuttgart. Dort erhielt sie mit sieben Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Schnell wurde ihr außergewöhnliches Talent erkannt, so dass sie schon bald Stipendiatin der „Studienvorbereitenden Begabtenklasse“ in der württembergischen Metropole wurde.

Gewinnerin vieler internationaler Preise

Nach dem Gewinn vieler internationaler Preise vervollkommnet Meryem Akdenizli nun an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover bei Prof. Matti Reakallio ihre Kenntnisse.

Ihr Auftritt in Altena zu Beginn des Jahres war für die Reihe von „Weltklassik am Klavier“ ein verheißungsvoller Auftakt, der sicher noch manches erwarten lässt.

Kopie Print-Zeitungsartikel: teil 1 , teil 2

Ostfriesenzeitung vom 31.8.2010 – von Werner Zwarte

Weltklassik-Konzert „In 80 Minuten durch die Epochen“ begeisterte Rysumer Publikum

Momente der Stille und eine fast brachiale Urgewalt

Die Künstlerin spielte sich und das Publikum nahezu in einen Rausch

VON WERNER ZWARTE

RYSUM – Es hat etwas Rituelles, wenn Kathrin Haarstick in ihrem Rysumer Fuhrmannshof vor erwartungsvollem Publikum die Kerzen am mannshohen Kandelaber anzündet und das Glöckchen erklingen lässt. Am Sonnabend war die vielfach preisgekrönte Pianistin Meryem Akdenizli zu Gast und bot unter dem Titel „Weltklassik am Klavier – in 80 Minuten durch die Epochen“ ein ausgezeichnetes Klavierkonzert.

Die Pianistin Meryem Akdenizli umschmeichelte den Flügel und las ihm im nächsten Augenblick voll temperamentvoller Hingabe die Leviten.
„Beginnen wir mit dem Barock“, erläuterte die Künstlerin und erklärte mit musikalischen Beispielen die Improvisation an einigen Ausschnitten aus Johann Sebastian Bachs „Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll BWV 903“. Faszinierend im Gesamtwerk waren die musikalischen Nebenschauplätze mit ausgeprägtem filigranen
Charakter. Mit Joseph Haydns „Sonate Es-Dur Hob. XVI Nr. 52“ schuf Akdenizli im Allegro extreme Situationen von Emotionen zwischen den Momenten der stillen Tiefe und der fast brachialen Urgewalt. Die Künstlerin umschmeichelte den Flügel und las ihm im nächsten Augenblick voll temperamentvoller Hingabe die Leviten – Momente musikalischer Metaphern. Adagio und Presto machten die Klassik in all’ ihrer Sensibilität und ihrem Sturm und Drang deutlich.

Die Pianistin Meryem Akdenizli umschmeichelte den Flügel und las ihm im nächsten Augenblick voll temperamentvoller Hingabe die Leviten

Die Pianistin Meryem Akdenizli umschmeichelte den Flügel und las ihm im nächsten Augenblick voll temperamentvoller Hingabe die Leviten.


Der romantische Teil wurde eingeleitet mit Frédéric Chopins 11. Etüde, dem „Allegro con brio, a-Moll“. Mit Maurice Ravels „Ondine“ aus „Gaspard de la Nuit” wich die Ruhe dem Sturm, kaum spürbarer Rhythmus brachte Ordnung und Frieden ins Spiel – eine meisterliche Kunst der Pianistin, die das Publikum quasi mit auf die Reise nahm, um es an ihrem musikalischen Leben teilhaben zu lassen. Äußerst gelungen war das.

Dem Komponisten Franz Liszt, einer der wohl größten Pianisten, die es je gegeben hat, galt das Finale des Konzertes: Die Rhapsodie espagnole, Variationen über „Folies d’Espagna“ und „Jota Aragonese“ bildeten ein wahres Feuerwerk der Virtuosität am Flügel. Die Künstlerin spielte sich und das Publikum nahezu in einen Rausch. Und wenn dann noch das Ambiente mit dem rustikalen Mauerwerk und dem urigen Holzgewölbe des Hofes ein Ganzes für dieses musikalische Erlebnis bilden, dann stimmt auch die leise Bewegung des samtenen Vorhanges durch leichten Windzug bei Chopins beruhigender Zugabe über das Mädchen mit den blonden Haaren.

Dieses Erzählkonzert wird vielen Zuschauern haften bleiben. Der große Beifall und die beiden Zugaben
zeigten: Dieser späte Sonnabendnachmittag bot nicht nur Weltklassik sondern auch Weltklasse. So geschehen in Rysum!

Quelle: Ostfriesenzeitung vom 31.8.2010 – von Werner Zwarte

Papenburg 1. August -  von Matthias Hockmann

Meryem Akdenizli begeistert ihr Publikum mit Charme

Vier Epochen im Schnelldurchlauf

Meryem Akdenizli schüttelt ein paar Hände und signiert ihre Cds. Einnehmend lächelnd setzt sie sich nach der Pause wieder an den Flügel und führt ihre Zuhörer mit sicherer Hand durch Ravels virtuoses “Gaspard de la Nuit Ondine”, wo unbändige Wasser an Felsen zerschellen und der Duft der Brandung unglaublich blau ist. Außerdem fällt das warme Licht der Abendsonne auf einen Gehängten, und ein finsterer Kobold zieht des nachts los, um die Schlafenden zu stören. In den drei Sätzen zürnt und wütet die Malkraft des Impressionismus. “Gaspard de la Nuit Ondine” ist nicht nur eine fabelhafte Übersetzung der Kurzprosa-Dichtung von Aloysius Bertrand in die Welt der Musik, es ist eines von Ravels beeindruckendsten Werken. Alles von seiner düsteren, leidenschaftlichen Kraft trägt es bis in die letzte Note hinein; sie verklingt in kaltem Nachrauschen, bevor das Pedal in die Trittposition zurückfedert und der Applaus losbricht. Der deutsch-türkischen Interpretin liegt der Impressionismus und obendrein steht er ihr vorzüglich, denn offenbar sprudelt ein Tempraments-Geysir in ihr. Nomen est Omen – Akdenizli heißt zu Deutsch “vom Mittelmeer”. Vor allem Ravels erster Satz über die Wassernixe Ondine passt also in vielerlei Hinsicht großartig ins Talent- und Konzerttepertoire des studierten Quirls.

Offensiv und ausgesprochen charmant schlägt Akdenizli anhand von Beispielen und Anekdoten den Bogen von einer Epoche zur nächsten: Angefangen bei Bach und Haydn über Chopin zu Ravel. Von der ersten Minute an hat sie Herz und Respekt des Publikums, das ihre Interpreation der Haydn-Sonate Es-Dur Hob. 16 sogar mit Bravo-Rufen adelt. Akdenizli versteht sich definitiv nicht nur aufs Klavierspielen.

Sie schließt mit Liszt, dessen “Rhapsodie espagnole” ihren 80 epochalen Minuten durch die Musikgeschichte ein würdiges, und ja, romantisches Finale beschert. Die angeforderte Zugabe schüttelt sie gelassen aus dem Handgelenk: Debussys “Mädchen mit den flachsblonden Haaren”. Wie gesagt, der Impressionismus liegt ihr.

1. August 2010 Papenburg, von Matthias Hockmann
Westfalen-Blat, August 2010

Im Zeitraffer durch die Epochen

von Wilhelm Friedemann

Erfrischenderweise standen beim Klavierkonzert in der Wandelhalle nicht nur Werke der Romantik und postromantischer Epochen auf dem Programm. Die aus Stuttgart stammende Pianistin Meryem Natalie Akdenizli spielte Musik von Bach bis Ravel. Ihre charmanten Moderationen ergänzten ihr atemberaubendes Spiel.

„Im Barock war von den Musikern Talent im Komponieren, Interpretieren und vor allem im Improvisieren gefordert.“, erläuterte Meryem Akdenizli Bachs Chromatische Fantasie und Fuge und illustrierte ihre Ausführungen mit Musikbeispielen.

In ihrer persönlichen Interpretation nutzte Akdenizli die Möglichkeiten des modernen Konzertflügels. Dabei betonte sie den Fantasie-Charakter des Werkes, ohne übertrieben stark zu romantisieren. Trotz formaler Strenge wirkte die Fuge in der Interpretation der Pianistin nicht wie ein spröder Gegensatz zur farbigen Fantasie, sondern erzeugte stets spannende Erwartungen.

Als Joseph Haydn seine letzte Klaviersonate schrieb, hatte das Hammerklavier schon eine längere Entwicklung durchgemacht. Haydn genoss die großen Klangmöglichkeiten und stellte in der Exposition zwei sehr entgegengesetzte Themen auf. Wie entzückt wäre Haydn wohl gewesen, hätte ihm ein Instrument zur Verfügung gestanden, auf dem den über 100 Zuhörern am vergangenen Sonntag dieses wichtige Werk zu Gehör gebracht wurde?

Meryem Natalie Akdenizli wagte in ihrem Klavierkonzert einen Gang durch die Musikepochen. Ihre mit Musikbeispielen illustrierten Moderationen ließen ihren Auftritt zu einem Gesprächskonzert werden.
Das typische Haydn-Finale mit seinen Generalpausen und Ungestümtheiten gelang Meryem Akdenizli überzeugend und entlockte dem begeisterten Publikum einen ersten Bravo-Ruf.

Mit Frédéric Chopins Konzertetüde Op. 25, Nr. 11 war Akdenizli beim romantischen Repertoire angekommen, das ihr bestens in den Fingern lag und von dem man nach der Pause noch mehr zu hören bekommen sollte.

Maurice Ravels „Ondine“ aus seinen Klavierstücken „Gaspard de la Nuit“ ist harmonisch stark impressionistisch gefärbt. Es bewegt sich über einem sehr festen Metrum, das durch die fortwährende Repetition eines rhythmisch starren Grundmotivs geprägt ist. Geschickt nutzte Meryem Akdenizli die Möglichkeit, die kantilenenartige Melodie der Undine frei und unabhängig von der Begleitung klingen zu lassen.

Mit einem typischen Lisztschen Feuerwerk beendete Meryem Akdenizli ihren Klavierabend und schlug einen Bogen zum Konzertbeginn. Seit dem Barock sind Variationen über das spanische Thema „La Folia“ sehr beliebt. In der spanischen Rhapsodie wird es von Franz Liszt mit der „Jota aragonese“ verknüpft. Auch hier war Meryem Akdenizli voll in ihrem Element und erntete zahlreichen Beifall und anerkennende Pfiffe.

Als ruhigen Ausklang gab es als Zugabe Claude Debussys „Das Mädchen mit den Flachshaaren“. „I love Chopin“ heißt es im Klavierkonzert am 12. September, wenn der bereits mehrfach mit Lang Lang verglichene Pianist Haiou Zang Werke seines Lieblingskomponisten spielt.

Quelle: Wilhelm Friedemann – Westfalen-Blat, August 2010

Rezension des Konzertes ”Weltklassik am Klavier – in 80 Minuten durch die Epochen!” vom Sonntag, den 15.08.2010 in der Wandelhalle im Kurpark des Staatsbades Bad Oeynhausen.
 
Borkumer Zeitung Freitag, 16 Juli 2010  pdf Artikel lesen

Eine junge Pianistin bezauberte ihre Zuhörer

Borkum: Meryem Natalie Akdenizli brillierte mit „Weltklassik am Klavier"

Von Ellen Ruhnau

BORKUM - Bereits bei ihrem ersten Auftritt im Rahmen der Reihe „Weltklassik am Klavier“

überraschte die junge, charismatische Pianistin Meryem Natalie Akdenizli, die ein klassisches Klavierstudium absolvierte und nationale und internationale Preisträgerin ist, am vergangenen Sonntag bei der Matinee in der Kulturinsel durch geistreiche Kommentare

zu ihrem Programm und den Komponisten, deren Werke sie spielte. Voller Lebendigkeit fächerte sie dabei das Typische der Musikepochen stilsicher und sehr eindrucksvoll durch kenntnisreiche Formulierungsfolgen und Bedeutungsvarianten auf. Dann aber demonstrierte sie anhand von Notenbeispielen auf dem Flügel mit deutlicher Liebe zur Perfektion und zu Detailbetonungen ihre ganz individuelle Improvisationskunst und brillierte dabei mit kraftvollem Anschlag und ungemein farbigem, kontrastreichen Ton. Ihr phantasiereich geformtes Arpeggieren und viele gekonnte Verzierungen ließen aufhorchen. Die insgesamt ebenso zarten, lyrisch betonten wie glutvollen Interpretationen mit dynamischen Höhepunkten bescherten dem beifallsfreudigem Publikum eine nachhaltige, wahre Sternstunde der Musik.

Durch ihre sensible Tonund Klangsprache gelang es der Künstlerin - dank der reichen und abwechslungsreichen Palette ihres Programms - die musikalischen Traditionen des Barock und des klassisch- romantischen Repertoires nicht nur lebendig zu halten, sondern die Wechsel in grandioser Weise darzustellen. Es war ausgezeichnet, wie sie sich äußerst feinsinnig, aber auch jugendlich emotional selbstverständlich in die Noten der Komponisten, doch insbesondere in deren Gedankenwelt und Seele vertiefte, um bei ihren Interpretationen die vielen Facetten einer Musik der Tiefe, der Nähe, der Intimität und des Geheimnisvollen klangintensiv zu beleuchten.

So wurde schon die berühmte Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll BWV 903 von Johann Sebastian Bach unter ihren Händen ebenso empfindsam wie temperamentvoll, technisch präzise und zwingend sicher, musikalisch meisterlich pointiert und durchwirkt mit wohlverständlichen Artikulationen, zu einem höchst spannungsvollen Erlebnis. Die abwechslungsreichen Steigerungen der Ausdrucksemphasen und die Begleitfiguren sowie die manchmal erstaunlichen Tempi gaben diesem Bach einen geradezu „modernen“ Anstrich.

Bei der dreisätzigen Sonate Es-Dur Hob: XVI Nr: 52 von Joseph Haydn bewies die Pianistin erneut ihren erfinderischen Reichtum an Gestalterischem. Sie spielte absolut stilbewusst die harmonischen und vielfältigen Schattierungen von Anmut, Frohsinn, Ernst, Tiefsinn - und damit die ganze Fülle der eigenartigen, charakteristischen Schönheit dieser Sonate - ans Licht. Hoch konzentriert und vertieft, mit spielerischer Eleganz, wirkungsvollen Pedaleffekten und rhythmischen Details machte Meryem Natalie Akdenizli das Lento-Allegro con brio, a-Moll aus 12 Etüden op. 25 von Frédéric Chopin zu einem tief beeindruckenden Faszinosum. Souverän und sehr empfindsam füllte sie die lyrisch-elegischen Passagen mit zauberhaften Klangfarben und überflutete sie mit „harmonischen Wogen“.

Pianistin Akdenizli in der Kulturinsel Borkum
Bereits bei ihrem ersten Auftritt im Rahmen der Reihe „Weltklassik am Klavier“ überraschte die charismatische Pianistin Meryem Natalie Akdenizli am vergangenen Sonntag bei der Matinee in der Kulturinsel.                                                                                                 FOTO: FOTO-SCHIFFNER

Nicht weniger reizvoll, mit blendender Virtuosität, tonaler Eindeutigkeit, flimmerndenLäufen und glockenhaften Harmonien spielte die Künstlerin Maurice Ravels Gaspard de la Nuit, bevor sie ihre gebannten Zuhörer mit der von Franz Liszt brillant gesetzten Rhapsodie espagnole, Variationen über „Folies d’Espagna“ und „Jota aragonese“, angefüllt mit spannenden Bögen und stürmischen Klangmassen, zu einem hinreißenden Finale führte. Erneut mit allen technischen Disziplinen gefordert, ausdrucksstark und mühelos, mit großer, verströmender Geste, kristallisierte sie dabei das typisch spanische Kolorit, vor allem aber das spürbare Widerspiel menschlicher Leidenschaften des Komponisten heraus. Sie erreichte dabei eine faszinierende Klangfarben-Varietätund Schönheit, die das Publikum zu stürmischem, minutenlangen Applaus animierte. Strahlend und dankbar verbeugte sie sich, im Arm die ihr überreichte, apart gebundene Rose, und verabschiedete sich dann „ganz leise“ mit der wunderschönen Zugabe „Das Mädchen mit den flachsblonden Haaren“ von Claude Debussy. Man freut sich schon jetzt auf die angekündigte Wiederbegegnung mit der sympathischen Pianistin in der Reihe „Weltklassik am Klavier“ auf Borkum.

Quelle:
Borkumer Zeitung Freitag, 16 Juli 2010
Autohr:
Ellen Ruhnau
Remscheider General-Anzeiger 22.06.2010    pdf  Artikel lesen

Wintersturm wurde zum Orkan

WELTKLASSIK Spannend, lebendig, virtuos: Meryem Natalie Akdenizli in der Klosterkirche

Von Stefan Steinröhder

Remscheid. Wissen Sie, was ein Tastenlöwe ist? Das ist ein pianistisches Geschöpf, das die Musik vor Liszt als langweilig empfindet und sein Publikum dadurch für kurze Zeit fasziniert, dass es Chopins Minutenwalzer wie eine überdrehte Spieluhr in 20 Sekunden durchrattert.

Wie viel spannender, lebendiger und persönlicher die Berührung mit Musik sein kann, präsentierte am Sonntagnachmittag in der gut besuchten Klosterkirche im Rahmen der Reihe "Weltklassik am Klavier" die Pianistin Meryem Natalie Akdenizli. Die junge Künstlerin - die mit einem Löwen nur die prächtige Haarmähne gemein hat - hatte neben den Schlachtrössern von Chopin und Liszt auch Bach, Haydn und Ravel gesattelt.

Und da eins ihrer "Hobbys" nach eigenen Worten die Vermittlung zwischen Menschen und klassischer Musik ist, führte sie sympathisch, leicht verständlich und spontan in die Werke ein, verwies auf bedeutende und charakteristische Phrasen und gab die ein oder andere Anekdote aus dem Leben der Komponisten kund. Grandios dann der akustische Eindruck: In Bachs berühmter Fantasie und Fuge d-Moll gelang es Akdenizli, die quasi improvisierten, kurzen Phrasen zu einem homogenen Gesamten zu verbinden und die Fuge in allen drei Stimmen prägnant und ohne romantische Temporückungen zu gestalten.

Pianistin Akdenizli Klosterkirche Remscheid
Meryem Natalie Akdenizli sorgte in der Klosterkirche für ein fantastisches Konzerterlebnis.                                                         Foto: Michael Sieber

Dass der "alte" Haydn ein Witzbold war - man denke an die Symphonie mit dem Paukenschlag - ist bekannt. Seine letzte Klaviersonate bordet geradezu über von kleinen Scherzen, Imitationen und Trugschlüssen. Akdenizli wählte zwar ein zügiges Tempo, fand aber genügend Zeit, Haydns Einfälle mit technischer Perfektion umzusetzen. Welches romantische Werk in ihrer Darbietung die Krone verdiente, ist schwer zu entscheiden: Chopins a-Moll Etüde "Wintersturm" gestaltete sie zum rasendem Orkan, Ravels "Ondine" zum traurig singendem Farbenspiel.

Vielleicht ist Liszts "Rhapsodie Espagnole" dank der kräftig gestalteten Themen und fast irrwitzigem Temperament ihr Paradestück. Und wieder: Trotz aller hypertechnischen Meisterschaft ließ Meryem Natalie Akdenizli die Musik im Vordergrund, gab jeder Phrase Gewicht, jedem Anschlag einen Sinn. Große Begeisterung für ein grandioses Konzert.


Bergische Morgenpost - Weltklassik am Klavier in Remscheid 20.06.2010 pdf Artikel lesen


"Wie ein Wirbelwind über der Klaviatur

VON STEFANIE BONA
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REMSCHEID Wer regelmäßig die von der Bergischen Morgenpost als Medienpartnerin unterstützte Konzertreihe „Weltklassik am Klavier“ besucht, wird bei der jüngsten Veranstaltung am Sonntagabend eine Musikerpersönlichkeit erlebt haben, die im Vergleich zu den anderen jungen Künstlern hervorsticht.

Meryem Natalie Akdenizli überzeugte durch ihr ungezwungenes Auftreten, ihr sympathisches Selbstbewusstsein und durch eine Lockerheit am Instrument, die gerade bei den Schülern der osteuropäischen oder asiatischen Klavierschule eher selten zu finden ist.

Die Körpersprache der Stuttgarterin war unverkrampft und selbstsicher, was sich in ihrer Musik wiederspiegelte. Gepaart mit ihren technischen Qualitäten war eine vielfach ausgezeichnete Pianistin zu hören, die durch eine große Ausdrucksstarke begeisterte. Die Deutsch-Türkin, deren Großmutter einst in Remscheid lebte, begab sich mit ihrem Publikum auf eine Reise durch die Musikgeschichte. Vom Barock bis zum Impressionismus, von Bach bis Ravel reichte die Palette an wunderbaren Werken.

Ihre Interpretationsgabe stellte sie unter anderem mit Haydns Sonate Es-Dur Hob. XVI Nr. 52 unter Beweis.  Die luftig-heitere Farbgebung der Ecksätze meisterte sie mit ihrem federleichten Anschlag gleichermaßen gelungen wie die sanft-weichen Klangbilder des Mittelsatzes.

Meryem Natalie Akdenizli überzeugte mit ihrem Spiel.
Meryem Natalie Akdenizli überzeugte mit ihrem Spiel.

Mit einer der schwierigsten Konzertetüden überhaupt stellte Meryem Natalie Akdenizli ihre Präzision und Virtuosität heraus. In Chopins Etüde op. 25 Nr. 11 a-Moll – auch unter „Winterwind“ bekannt – bewegen sich die Hände über mehrere Oktaven auseinander und werden wieder zusammengeführt. Eine große Herausforderung, die dem Pianisten höchste Konzerntration, eine saubere Technik und Ausdauer abverlangt. Genauso setzte die Künstlerin mit dem ersten Satz „Ondine“ aus Ravels stimmungsvollem und klangmalerischem Klavierwerk „Gaspard de La Nuit“ Maßstäbe.

Wie ein Wirbelwind fegten die Finger der Musikerin sodann in Franz Liszts „Rhapsodie espagnole“ über die Klaviatur – eine Darbietung, für die sich die Zuhörer mit tosendem Applaus und Bravi bedankten. So zeigte die erfolgreiche Reihe „Weltklassik am Klavier“ einmal mehr den Facettenreichtum der Musik.


Waiblinger Kreiszeitung 12.01.2010 pdf Artikel lesen
"Viel  Tastendonner und Momente der Zärtlichkeit:
Immer virtuos, oft kühn, bisweilern elegisch. Die Matinee der Pianistin Meryem Natalie Akdenizli auf dem Engelberg..."
MZ, IVZ Online, BZ, Allgemeine ZeitungAhlener Zeitung 18.11.2009  pdf Artikel lesen
"...Neuenkirchen. „In 80 Minuten durch die Musikepochen“ nannte Meryem Natalie Akdenizli ihren Klavierabend im Karl-Leisner-Haus. In ihrem Programm zwischen Barock und französischem Impressionismus bot sie für jede Epoche beliebte Standardwerke der Klavierliteratur - jeweils im obersten Schwierigkeitsgrad angesiedelt. Dazu gab sie detailgenaue Erklärungen zu den Werken, die den Zuhörer möglichst noch unterhalb eines vermuteten Wissensstands abholen sollten.

So wurde dem Publikum der Zugang zu den Werken leicht gemacht - und die sympathische türkischstämmige Künstlerin mit der hier ungewohnten schwäbischen Mundart spielte und redete sich in die Herzen ihrer Zuhörer..."
Interview in Mikses, Magazin für Interkulturelles  1|2007,  Seite 76-81    Interview lesen

Sie Spricht Musik

"...Die junge Pianisten Meryem Natalie Akdenizli spielt seit ihrem vierten Lebensjahr Klavier und erhielt mit 13 ihre erste Auszeichnung beim nationalen Wettbewerb „Jugend musiziert“. Die 1980 in Stuttgart geborene Pianistin bekommt zurzeit Unterricht in der Meisterklasse von Prof. Matti Raekallio an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover."
NRWZ online,   16.08.2005     Artikel lesen

"...Mit Meryem Akdenizli, So-hee An und Xiao-xi Gu stellen sich drei Studentinnen aus der Klasse von der Professor Tomislav Nedelkovic-Baynov vor, die alle für ihre solistischen Fähigkeiten bei mehreren internationalen Wettbewerben ausgezeichnet wurden. Im Hause Till allerdings werden sie das Publikum als Trio bezaubern: „33 Finger an 88 Tasten“ ist Motto für ein Konzert, bei dem das Klavier als Ensemble-Instrument für sechs Hände präsentiert wird.  ..."
 

Stuttgarter Zeitung
"...Zu guter letzt betrat Meryem Akdenizli das Podium: mit Achtzehn Jahren bereits eine reife Pianistin, die dem Adagio aus Joseph Haydns Sonate ES- Dur Zeit ließ, ohne Angst, die Aufmerksamkeit des Publikums zu verlieren. Hohe Musikalität bewies Akdenizli auch bei Franz Liszt. Keinen Augenblick lief sie Gefahr, dessen Rhapsodie espagnole auf wichtigtuerische Tastendonner zu reduzieren, sondern es glückte ihr, die spanischen Melodien spannend und technisch brillant zu entwickeln. ..."

 

Trossinger Zeitung

"...Meryem Akdenizli stellte die wiederum sehr kontrastreiche „ Appassionata“ spannungsvoll dar. In weiblicher Weichheit fühlte sie den feierlichen Mittelsatz nach und im letzten Satz, in dem Beethoven vor seinen Hörern glänzen wollte, ließ sie ihre flinken Finger bis zum energischen Schluss laufen. ..."

 

Stuttgarter Nachrichten

"...Neben einer beachtlichen Anschlagskultur zeigte Meryem Akdenizli bereits beachtliche gestalterische Kraft im ersten Satz der Beethoven Sonate op. 10, 3. ..."
 

Stuttgarter Zeitung

"...Aufhorchen ließ die erst 13 jährige Meryem Akdenizli (erster Bundespreis), die Bachs Sinfonia Nr. 11, Schönbergs Vier Klavierstücke aus op. 19 sowie Debussy Prèludes „ La sérenade interrompue“ und Les tierces alternées“ mit erstaunlicher Reife und technischer Versiertheit vortrug. (…)bewältigte sie speziell das zweite Debussy Prelude mit geradezu motorischer Akkuratesse. ..."
 
Aschaffenburger Zeitung                                                             Michael Hock

Brillant perlendes Piano
Kammermusikabend im Aschaffenburger Stadttheater

"...Das Zusammenspiel in kleinen Besetzungen leb vom Aufeinander- Hören. Aufeinander hören kann man erst dann wirklich, wenn der eigene Part souverän beherrscht wird. Das sind Binsenweisheiten, doch die Kammerkonzert- Wirklichkeit zeigt, wie oft sie nicht beherzigt werden. Wie es klingen kann , wenn beide Elemente gegeben sind erlebten die Zuhörer im Aschaffenburger Stadttheater bei einem erstklassigen Kammermusikabend in der Besetzung Klavier (Meryem Akdenizli), Violine (Julia von Nieswandt) und Cello (Stefan Kommos).
Die drei Akteure, die auch schon die Preisrichter beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ überzeugen konnten glänzten mit Trios und Solostücken.
Den Anfang machte das Klaviertrio  B-Dur (KV 502) von Mozart, dessen Allegro die jungen Instrumentalisten mit viel Verve und überschäumender Spielfreude zu Gehör brachten. Bereits hier fielen die brillant- perlenden, traumwandlerisch sicheren Verzierungen des Pianos auf. Aber auch beide Streicher folgten dem kompositorischen Esprit Mozart mit tänzerischer Leichtigkeit, ohne dabei den Blick für die klangliche Geschlossenheit der Darbietung zu verlieren. (…)
„Assez vif war dagegen die Tempobezeichnung des Solostücks von Meryem Akdenizli. Maurice Ravels „Alborada del Grazioso“ aus „ Miroirs“ das mit  mit technischen Schwierigkeiten nicht geizt. Die junge Instrumentalistin meisterte sie mit sichtlicher Lust am „Vertrackten“ und was wichtiger war mit vollendeter Musikalität.

Ravel brachten die Musiker auch nach der Pause zu Gehör. Im Klaviertrio a- Moll von 1915 erlebten die Zuhörer kammermusikalische Momente von höchster Intensität- zum Beispiel wenn sich im ersten Satz (Modéré) das Piano an die Flageolett- Passagen der Streicher geradezu „anschmiegt“. Ärgerlich wenn in solchen Momenten die Armbanduhr eines Konzertbesuchers hineinpiepst. Die Akteure ließen sich davon jedoch nicht stören und musizierten mit einer atemberaubenden Perfektion auch die schwierigsten Passagen dieses abwechslungsreichen, sehr anspruchsvollen Stückes.

Bravorufe und anhaltender Beifall bewegte die jungen Instrumentalisten zu einem weiteren Auszug aus Ravels Klaviertrio. Man darf gespannt sein, wie sich dieses Ensemble, das bereits jetzt in nahezu jeder Hinsicht eine überzeugende Gruppenleistung erbringt weiterentwickelt. Man kann nur hoffen, dass die jungen Musiker (alle jünger als zwanzig) dem Konzertpublikum auch als Ensemble erhalten bleiben. ..."

Stuttgarter Zeitung
"...Den fulminanten Schlusspunkt des Abends setzte Meryem Akdenizli im Fach Klavierkammermusik. An Julia von Nieswandt und Stefan Kommos (Violine und Cello) hatte sie zwei ebenbürtige Partner, mit denen sie „Passacaille“ und Schlusssatz aus Maurice Ravels Klaviertrio a-moll konzertreif zu Gehör brachte. Biegsam und und ausdrucksstark zeigte sich der Duktus der beiden Streicher, präsent, virtuos, doch nie zu dominant das Klavier- Das war Kammermusik voller Lebensfrische. ..."

 

Esslinger Zeitung,    02.05.1997      link
"...Die 16jährige Pianistin Meryem Akdenizli aus Ruit hat beim Landeswettbewerb "Jugend musiziert" in der Wertung Klaviertrio mit der Höchstpunktzahl von 25 Punkten den ersten Preis gewonnen..."
 
Esslinger Zeitung,    07.06.1994     link
"...Die 13jährige Meryem Akdenizli aus Ruit hat den Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" im Fach Klavier gewonnen ..."

 

International Press 
 
Dorpsbelangen Scheemda, 30.07.2011

Op zaterdag 30 juli 2011 gaf de pianiste Meryem Natalie Akdenizli een buitengewoon geslaagd concert in de Scheemder Kerk anno 1515

Als derde gast in de rij van concerten Weltmusik am Klavier trad zaterdagmiddag 30 juli de Duits/Turkse  concertpianiste Meryem Natalie Akdenizli op in de Scheemder Kerk anno 1515. Zij bracht haar programma Appasionato, in 80 minuten door de eeuwen, als een muzikale reis door de eeuwen van de klassieke muziek met representatief werk  uit de barok, via het classicisme, de romantiek naar het impressionisme. Zij speelde werk van Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Franz Liszt en Claude Debussy, waaronder het virtuoze Ondine uit Gaspard de la Nuit en de vurige Rhapsodie Espagnole van Franz Liszt.

Met haar voortreffelijke optreden op de vleugel van de kerk slaagde zij er in bij het aanwezige publiek eventuele sombere gedachten over dalende aandelenkoersen, de Griekse crisis of de problematiek van de Amerikaanse begroting in elk geval, tijdelijk, uit te bannen.

In een goed gevulde kerk werd zij na dan ook na afloop beloond met een staande ovatie van een dolenthousiast publiek.

Association Dorpsbelangen Scheemda
 
Ostfriesische Zeitung
"... Im Abendkonzert des Musikalischen Sommers wurde der „Karneval“ ergänzt mit dem Klavierquartett  g-moll  KV 478 von Wolfgang Amadeus Mozart. Dabei bestach die junge Pianistin Meryem Natalie Akdenizli durch ihr virtuoses Spiel voller vorwärts drängendem Gestaltungswillen. ..."

 

Ostfriesische Presse

"... Meryem Akdenizli und Irina Osteskaya mussten an ihren Klavieren vor allem bei der Interpretation der Wildtiere und den springenden Kängurus Schwerstarbeit leisten. Auch die „Pianisten “- Passage, sie mit ihren Hochgeschwindigkeits- Akkordläufen eher an eine Etüde für fortgeschrittene Meisterschüler erinnerte, hatte es in sich. ..."
 
Hürriyet 2 Kasim 2000                    Makale 

Piyano krizi

" Denizli'deki resital için tam kuyruklu piyano bulunamadı. Sanatçı Meryem Akdenizli çeyrek kuyrukluya razı edildi DENİZLİ'deki sivil toplum örgütleri Almanya'da yaşayan hemşerileri ünlü piyano sanatçısı Meryem Akdenizli'yi resital vermeye ikna etti. Ancak, sanatçının kullandığı tam kuyruklu piyano Denizli'de bulunamadı. Akdenizli, yarım kuyruklu piyanoyla da çalabileceğini söyledi, ancak o da sağlanamadı.
MÜZİK dersleri veren Do Re Mi Müzik Evi'nden çeyrek kuyruklu bulundu. Akdenizli, zor da olsa ikna edildi. Bu kez piyanonun taşınması gündeme geldi. Müzik evi sahibi Yücel Kaçar, ‘‘Piyano herkese taşıtılmaz’’ deyince bu kez nakliye krizi yaşandı, sonunda özel şirket bulunup sıkıntı aşıldı.
2 bin kişi izleyecek VALİ Yusuf Ziya Göksu ve Belediye Başkanı Ali Aygören'in de desteklediği resitalin Denizli'de ilk olacağını söyleyen Makina Mühendisleri Odası Sekreteri Fatih Yaşa, piyanonun taşınması için İzmir'den bir şirketle anlaştıklarını söyledi. Resital için 2 bin davetiye bastırılıp dağıtıldı.
Almanya’da yaşayan sanatçı Meryem Akdenizli, başka bir aksilik yaşanmazsa 6 Kasım'da Denizlili sanatseverlere çeyrek kuyruklu piyanoyla resital sunacak."