Eine Pianistin,
die auch
als Moderatorin überzeugt:
Meryem Natalie Akdenizli bei der Soirée im Hotel
Intercontinental.
Foto:
M. Völker
Autor: Michael-Georg Müller
Im Herbst
und Winter ist Hausmusik hoch im Kurs. Auf diese Tradition besinnt sich
das Hotel Intercontinental. Zusammen mit der Rubinstein-Akademie -
einer privaten Talentschmiede auf der Blumenstraße,
gegründet vom Geiger Michael Blatow - organisiert das Hotel
auf der Bankenseite der Königsallee eine kleine Konzertreihe.
Junge Pianisten, die erste Stufen ihrer Karriereleiter erklommen haben,
treten dort auf. So Meryem Natalie Akdenizli, die jetzt die Reihe
„Klassische Soiree auf der Kö“
eröffnete. Der Preis 29 Euro schließt einen Empfang
vor dem Konzert mit Sekt, diversen Getränken und
Canapés ein.
Volles
Risiko
In einem kleinen
Konferenzraum,
in dem 50 bis 100 Zuschauer Platz nehmen können, trat die
aparte Musikerin an den roten Steinway-Flügel. Sie leitete mit
anspruchsvollen, aber bekannten Werken ihr Publikum quer durch
musikalische Epochen und Stile. Der Clou: Die in Stuttgart geborene
Pianistin – Vater Türke, Mutter Deutsche –
führte selbst in Bach, Beethoven, Debussy und Liszt ein.
Sie spielt
einzelne Akkorde und spricht die pochenden Themen, die
Beethoven in seiner Appassionata-Sonate verarbeitete, an. Mit einfachen
Worten, die jeder Musiklaie versteht, erklärt sie, dass diese
F-Moll-Sonate fast alle Pianisten des 19. Jahrhunderts beeinflusste.
Angereichert wird das ganze mit Anekdoten und Akdenizlis entwaffnendem
Charme. Eine nahezu ideale Moderatorin, die dann schnell zur
Konzentration findet und mit viel Emotion und pianistischem
Können Beethovens Epochenwerk präsentiert.
Bebendes,
kraftvolles Forte und zupackende Dynamik dominieren
– so rückt sie Beethoven in die Nähe der
romantischen Musik. Dabei greift Meryem Nathalie mit Elan in die
Tasten, geht auf volles Risiko, macht aber wenig Fehler. gerät
sie kurz ins Schwimmen, überspielt sie es glänzend.
Ebenso in der kniffligen F-Moll-Etüde von Liszt und in den
zwei Préludes von Debussy. In dem Prélude
„Das Mädchen mit dem Flachs-Haaren“
betört sie durch zarte Intonation und verträumten
Sound.
Dass sie auch im
Barock zu Hause ist, demonstrierte sie zu Anfang in
der Chromatischen Fantasie d-Moll. Viel Applaus und eine Zugabe von
Liszt, dessen 200. Geburtstag vor zehn Tagen gefeiert wurde.
"Klassische
Soiréen auf der Kö" Meryem Natalie Akdenizli eröffnete
Konzertreihe
Am gestrigen Sonntag, 30. Oktober 2011, erfolgte
die Auftaktveranstaltung zu der Konzertreihe "Klassischen
Soiréen auf der Kö". Die Pianistin Meryem Natalie Akdenizli
gab im InterContinental Hotel in Düsseldorf ein
Gesprächskonzert.
Düsseldorf - Zum Start in die diesjährige Auflage der
Konzertreihe bekamen die Gäste auf der Kö keinen klassisches
Klavierabend zu sehen. Die aus Stuttgart stammende Akdenizli brachte
ein Gesprächskonzert auf die Bühne. Dabei nahm sie die
Zuhörer mit auf eine Reise durch die Musikepochen vom Barock bis
zum Impressionismus.
Akdenizli
erklärt: "Es ist mir wichtig etwas zu den Stücken zu
erzählen. Wenn man Umstände über den Komponisten und
seine Zeit erfährt kann man ihnen besser folgen." Als
Beispiel nennt die Pianistin die "Chromatische Fantasie" von Johann
Sebastian Bach: "Im Barock war es üblich, die Stücke nicht
einfach zu spielen, sondern auch sich selbst einzubringen und zu
improvisieren." Durch Erklärungen dieser Art will die
Künstlerin den Zuhörern den Zugang zur klassischen Musik noch
besser möglich machen.
Schon in den
vergangenen Saisons konnte man in der Reihe "Klassischen Soiréen
auf der Kö" junge Pianistinnen und Pianisten erleben. Veranstalter
ist die Anton Rubinstein Internationale Akademie mit Sitz in
Düsseldorf. An den folgenden Klavierabenden werden die
Künstler Gesa Lücker (27. November 2011), Francois Dumont (8.
Januar 2012) und Hanna Shybayeva (12. Februar 2012) zu zu Gast sein.
Presse
Rezension des Schulkonzertes im Rahmen des 9. Internationalen
Musikfestes in Goslar am 2.09.2011
In 80 Minuten am
Klavier durch die
Musikepochen
von Ulrich Kiehne
Bild
von Ulrich Kiehne aus
Beitrag "In 80 Minuten am Klavier durch die Musikepochen"
auf www.beobachter-online.de
Pianistin Meryem
Akdenizli zu Gast
in der Aula des Schulzentrums
In der zweiten diesjährigen Veranstaltung des Projekts
„Klassik im Klassenzimmer“ des Internationalen
Musikfestes
Goslar mit der Realschule Seesen und dem Jacobson-Gymnasium unternahm
die Pianistin Meryem Natalie Akdenizli mit den anwesenden jugendlichen
Zuhörern der beiden Schulen eine musikalische Reise durch die
Epochen vom Barock bis hin zur Avantgarde.
Unterbrochen von kurzen Einführungen in die
anschließend
erklingenden Werke präsentierte die junge Künstlerin
ein
technisch und für die Ohren der anwesenden Schüler
anspruchsvolles Programm, das von Johann Sebastian Bach über
Ludwig von Beethoven und Franz Liszt bis hin zu Claude Debussy reichte.
Mit der Toccata-Fantasia des zeitgenössischen Komponisten
Janez
Maticic, einer Hommage des 1926 geborenen Slowenen an Johann Sebastian
Bach, schlug sie abschließend einen Bogen zurück zum
Anfang
ihres Konzertes.
Dabei beeindruckte die anwesenden Schüler wohl am meisten ihr
scheinbar müheloser Wechsel zwischen der ebenso
kraftvoll-virtuosen wie einfühlsamen Behandlung des
Steinway-Flügels in der Aula des Schulzentrums und den im
charmanten Plauderton gegebenen Informationen mit Klangdemonstrationen
zum besseren Verständnis der Musik.
Gekonnt stellte Akdenizli schülernahe Bezüge
(„Liszt
– der größte Popstar des 19.
Jahrhunderts“) zu
den von ihr vorgetragenen Werken her und ermöglichte den
jungen
Hörern so Zugänge zur hohen Kunst ihrer Musik.
Darüber
hinaus gab sie Anekdoten (eine Locke von der Haarpracht Liszts bzw.
seines Hundes für die weiblichen Verehrerinnen) und bildhafte
Veranschaulichungen der Musik durch außermusikalische
Beispiele
– immer aber nicht zum Selbstzweck oder zur bloßen
Unterhaltung, sondern zum tieferen Verständnis der Werke. Denn
sie
ist nach eigener Aussage fest davon überzeugt, dass auch
Schüler komplizierte Musik verstehen können. Deshalb
möchte sie sie auch nicht mit „seichten
Stücken“
abspeisen, sondern präsentierte den Seesener Schülern
–
übrigens prinzipiell auch am Vormittag im vollen
Konzert-Outfit
– mit Bachs Chromatischer Fantasie, dem letzten Satz aus
Beethovens Appasionata, Liszts Ballade Nr. 2 und Debussys
Prélude Feux d´artifice durchaus keine leichte
Kost.
Gymnasiasten wie Realschüler lauschten der Musik hoch
konzentriert
und waren von der Leistung der jungen Profimusikerin, mit der sie die
Aulabühne teilen durften, so überwältigt,
dass ihnen am
Schluss der Veranstaltung kaum noch Fragen an die Pianistin einfielen.
Immerhin erfuhren sie noch einiges aus der Welt des Klaviers und der
Konzertpianisten über asiatischen Drill und Tricks beim
Auswendiglernen. Darüber hinaus erhielten sie nicht nur einen
Überblick über wesentliche Epochenmerkmale, der
über das
Fach Musik weit hinausging, sondern haben zudem eine sympathische,
junge Künstlerin kennen gelernt, die über ihre
pianistischen
Fähigkeiten hinaus einen Gutteil ihrer Publikumswirkung
dadurch
erzielt, dass sie ganz in der Musik, die sie spielt, aufgeht und es ihr
ein spürbares Herzensbedürfnis ist, dieses Erleben an
andere
weiterzugeben.
9. Internationale Musikfest Goslar – Harz vom 7. August bis
2.
September 2011: Klassik im Klassenzimmer
Rezension
'Nord-Rundschau' Stuttgarter Zeitung am 20.05.2011
Presse
Rezension des Schulkonzertes am 17.05.2011 in Stuttgart Freiberg
Charmante Reise
durch die
Musikgeschichte
Freiberg.
Die international bekannte Pianistin Meryem Natalie Akdenizli war in
der Herbert-Hoover-Schule zu Gast. Von Bernd Zeyer Die Finger fliegen
dermaßen
schnell über die Tasten, dass
ein ungeübtes Auge sie kaum verfolgen kann. Selbst
Handgelenke,
Knöchel und Unterarme hämmern auf Elfenbein und
Ebenholz, im
Takt dazu fliegen lange braune Haare durch die Luft. "Jetzt kommt
gleich meine Lieblingsstelle", sagt Meryem Natalie Akdenizli und hebt
kurz den Kopf. Die Pianistin ist ganz in ihrem Element und das Publikum
begeistert. Viele der Dritt- und Viertklässler der
Herbert-Hoover-Schule sitzen mit offenen Mündern in der
Turnhalle
und verfolgen fasziniert das Schauspiel, das sich ihnen bietet. "Wir werden
zusammen eine Reise
durch die Musikepochen machen", hatte
Akdenizli den 150 Schülern am Dienstag angekündigt.
Die
30-jährige Künstlerin ist in Zazenhausen aufgewachsen
und hat
selbst zwei Jahre lang die Herbert-Hoover-Schule besucht. Heute ist sie
eine international bekannte Pianistin, die weltweit mehr als 40
Konzerte pro Jahr gibt. Zu ihrem Programm gehört auch die
Reihe
"Gesprächskonzert": Klassische Werke sollen den
Zuhörern
durch kurze Erläuterungen und Hörbeispiele
näher
gebracht werden. Die Reihe ist vor allem auf Schüler
gemünzt,
allerdings sind die Kinder normalerweise älter als die Neun-
bis
Elfjährigen in Freiberg. "Ich möchte klassische Musik
aus der
Nische herausholen und zeigen, dass sie nichts Verstaubtes ist", sagt
Akdenizli. Dabei ist ihr eines wichtig: Sie möchte Klassik
nicht,
wie einige ihrer Musiker-Kollegen, mit Pop mischen. Am Dienstag
beginnt die
musikalische Reise im Barock. "Das Klavier und
ich, wir sind wie Pferd und Reiter", erzählt die Dame im
schwarzen
Abendkleid, bevor Bachs "Chromatische Fantasie" erklingt. Töne
seien wie Farben, die auf vielfältigste Weise kombiniert
werden
können. "Habt ihr schon Mal von Mozart gehört?",
fragt
Akdenizli zu Beginn der Klassik-Epoche und erntet ein vielstimmiges
"Jaaa". Mozart, das erzählt die Pianistin mit einem
Augenzwinkern,
hätte viele Ideen gehabt, Beethoven dagegen weniger,
dafür
aber "wuschelige Haare". Über die habe er sich Wasser
gegossen,
wenn ihm nichts eingefallen sei. Was dabei heraus kam, wird musikalisch
in einem Auszug von Beethovens "Appassionata" zu Gehör
gebracht.
Besonders wohl fühlt sich Akdenizli im Impressionismus.
Debussys
"Feuerwerk" startet mit einem leichten Glimmen, bald sprühen
aber
die musikalischen Funken dermaßen, dass einem der juvenilen
Zuhörer spontan das Wort "geil" über die Lippen
kommt. Ob er
damit die Künstlerin oder das Stück meint, ist
freilich nicht
ganz klar. "Neue Musik ist
ein bisschen
verrückt", sagt die Pianistin und
greift in die Tasten, um die "Tokkata Fantasia" von Janez Maticic zu
intonieren. Den Komponisten hat sie vor kurzem in Paris besucht, um
sich Ideen für ihre Interpretation zu holen. Zum Gedenken an
Franz
Liszts 200. Geburtstag in diesem Jahr hat sich die Pianistin das
Zeitalter der Romantik bis zum Schluss aufgehoben. Liszts
Popularität ordnet Akdenizli nach aktuellen
Maßstäben
ein: "Der war damals bekannter als heute Lena." Damen seien bei
Konzerten regelmäßig in Ohnmacht gefallen und
hätten
ihren Schmuck auf die Bühne geworfen. Als
schließlich der
letzte Ton von Liszts Etude Nummer 10 verklungen ist, scheint klar: Die
charmante Pianistin ist bei den Schülern mindestens ebenso gut
angekommen wie Liszt anno dazumal bei der Damenwelt.
Quelle: Nord-Rundschau, Stuttgarter
Zeitung, 20.05.2011, von
Bernd Zeyer | E-Paper
| Print version | Link
Rezension
STUTTGARTER WOCHENBLATT am Sonntag, den 29.05.2011
Presse
Rezension des Schulkonzertes am
17.05.2011 in Stuttgart Freiberg
Klassik
ist nicht verstaubt!
Meryem Natalie
Akdenizli bringt
Kindern klassische Musik näher
Mit
ihren Schulprojekten engagiert sich die Pianistin Meryem Natalie
Akdenizli dafür, Schüler für klassische
Musik und das
Klavierspiel zu begeistern. Sie hat dafür das Schul- und
Gesprächskonzert "In 80 Minuten durch die Musikepochen"
konzipiert. Mit diesem begeisterte sie die Dritt- und
Viertklässler der Herbert-Hoover Schule. Dort drückte
sie
früher selbst die Schulbank.
FREIBERG
Aufgewachsen ist die Pianistin in Zazenhausen, in der dritten und
vierten Klasse besuchte sie die Herbert-Hoover-Schule in Freiberg.
Meryem Natalie Akdenizli wusste schon immer, was sie wollte. "Schon mit
vier Jahren wollte ich Klavier spielen, musste aber erst noch
Blockflöte lernen", blickt sie mit einem Lächeln auf
ihre
Kindheit zurück. Mit sieben Jahren durfte sie dann Klavier
spielen, bekam mit 13 Jahren ihren ersten Flügel. "Mit 14
Jahren
habe ich mich entschieden, später Musik zu studieren. Meine
Eltern
haben immer an mich geglaubt, auch wenn sie selbst mit Musik nie etwas
zu tun hatten und nicht mal Noten lesen konnten."
Und aus ihr wurde eine erstklassige Pianistin: Sie bekam
Musikunterricht in der Musikschule, gewann den Bundespreis des
Wettbewerbs "Jugend musiziert" und debütierte schon im Alter
von
15 Jahren in der Liederhalle Stuttgart, worauf eine bis heute
anhaltende rege Konzerttätigkeit folgte. Nach ihrem Diplom an
der
Staatlichen Hochschule in Trossingen und an der Hochschule für
Musik und Theater Hannover, erweitert Meryem Natalie Akdenizli heute
ihr Können bei der Pianistin Livia Rev in Paris.
Nun möchte sie bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung
für die klassische Musik wecken. Denn: "Nur wenige Kinder
gehen in
ein klassisches Konzert. Ich fand das als Kind toll. Deswegen habe ich
einfach mal auf eigene Faust ein Programm entwickelt und es in einer
Schule ausprobiert. Die Schüler waren begeistert." Mit dem
Gesprächskonzert "In 80 Minuten durch die Musikepochen" spannt
sie
den Bogen von Barock über Klassik, Romantik und
Impressionismus
bis zur Neuen Musik.
Dabei spielt sie nicht nur am Piano, sondern erklärt auch
musikalische Zusammenhänge und Hintergründe.
Privat mag sie nicht nur klassische Musik, sondern hört auch
Jazz-
und Popmusik. "Die neue CD von Max Herre find ich super,
früher
mochte ich
Michael Jackson, auch Ella Fitzgerald und Stevie Wonder."
Quelle:
STUTTGARTER WOCHENBLATT
Sonntag, den 29.05.2011, von Andrea
Rothfuß | E-Paper
| Print version | Link
Rezension
Stuttgarter Nachrichten 26.03.2011
Rezension
Eröffnungskonzert Länderfestival Türkei am
24.09.2011 in
Stuttgart
Klavier
und Geige als
Brückenbauer
Stuttgart. Mit
Vokstanz und Musik junger türkischer Virtuosen ist am Samstag
im
Treffpunkt Rotebühlplatz das Länder-Festival
Türkei
gestartet. Bis 24. September zeigen Künstler
türkischer
Herkunft die Vielseitigkeit ihres Wirkens. Anlass der Festivals ist das
Anwerbeabkommen für türkische Gastarbeiter vor 50
Jahren.
Höhepunkt des Abdends war das Konzert der international
renommierten Konzertpianistin Meryem Natalie Akdenizli. Ihren ersten
Klavierunterricht genoss sie Romuald Noll an der Stuttgarter
Musikschule. Die Tochter einer deutschen Mutter und eines
türkischen Vaters gab ihr Debutkonzert einst in der
Liederhalle.
"Meine Eltern haben mich auf jedem Schritt meiner Laufbahn
unterstützt", schildert die junge Frau ihr Erfolgsrezept.
Neben 40 Konzerten, die sie jährlich weltweit gibt, geht sie
in
Schulen, um Kinder wieder mehr an klassische Musik
heranzuführen.
Dass türkische Popsänger wie Tarkan auch bei
Deutschen gut
ankommen und damit Europäern fremd erscheinende Klangwelten
erschliessen, freut sie, aber sie fordert mehr: "Das Interesse sollte
sich nicht auf Pop- und Volksmusik beschränken."
Auf dem Eröffnungskonzert begeisterte sie in elegantem tief
ausgeschnittenem Abendkleid und mit langem wellendem Haar mit einer
Zeitreise vom Barock in die Gegenwart. Sie präsentierte mit
strahlendem Lächeln launig und kenntnisreich Werke von Bach
über Beethoven, Debussy und Liszt bis zum Zeitgenossen Jansez
Maticic aus Slowenien, dessen Toccata Fantansia sie temperamentvoll
und, vom Komponisten gefordert, nicht nur mit den Fingern, sondern auch
mit Knöcheln und Ellbogen intonierte.
Quelle:
Stuttgarter Nachrichten
26.03.2011 von Götz
Schultheiss| E-Paper |Print version |
Link
Rezension
Rheinischen Post vom 1. Februar 2011
Rezension
Gesprächskonzert am 30.01.2011 in Meerbusch
Junge Pianistin
verzaubert Publikum
Meryem
Natalie Akdenizli entfachte ein virtuoses Feuerwerk im Lanker Wasserturm
(mgö)
Spätestens seit dem
Klavierkonzert mit Meryem Natalie Akdenizli weiß der
Mitveranstalter des Vereins Wasserturm, dass die neue Reihe
"Weltklassik am Klavier" von Erfolg gekrönt ist.
Schließlich
wird sich schnell herumsprechen, dass die aus Stuttgart stammede junge
Pianistin mit türkischen Wurzeln ein virtuoses Feuerwerk
entfachte. Sie begeisterte nicht nur mit ihrem spannungsvoll
vorgetragenen Klavierspiel. Auch die charmante Weise, mit der sie
über einzelne Notenpassagen, Hintergründe oder mit
den
Klangwerken verbundene Anekdoten plauderte, überzeugte das
Publikum im Forum Wasserturm.
Mit derartigen
Auftritten gelingt
es den hinter "Weltklassik am Klavier" stehenden Veranstaltern, ihr
Ansinnen umzusetzten. Dazu Zählt vor allem, in über
300
Klavierkonzerten pro Jahr hochbegabten jungen Pianisten eine Plattform
zu bieten und Jugendlichen den Zugang zur Klassik zu erleichertern.
Letzteres wird mit freiem Eintritt bis zum 18. Lebensjahr
gefördert.
Meryem Akdenizli,
Trägerin
zahlreicher Auszeichnungen, spielt seit ihrem siebten Lebensjahr auf
den Tasten. In Lank-Latum begleitete sie die Zuhörer mit
Werken
von Bach, Beethoven, Debussy und Liszt auf einer 80-Minuten-Reise durch
die Epochen, vom Barock bis zum Impressionismus. Beethovens
"Appassionata" war als leidenschaftliches Drama zu hören,
erschütternd und fantastisch zu gleich. Und Liszts Ballade Nr.
2
zuvor mit großartiger Erzählkunst detailliert
erklärt,
geriet trotz schwieriger, extrem schneller Läufe zu einem
Ohrenschmaus.
Grundsätzlich
gelang es der
Pianistin, den großen musikalischen Ideenreichtum der Werke
herauszustellen. Das Publikum - unter ihm viele Kinder und Jugendliche
- war begeistert.
Am 27. Februar, 17
Uhr, wird die
"Weltklassik am Klavier" - Reihe mit dem Piano-Duo Tsuyuki &
Rosenboom zum Thema "Die Moldau & Märchen von Ravel"
fortgesetzt. Info www.wasserturm-ev.de oder www.weltklassik.de
Quelle:
Rheinischen Post 1.
Februar 2011 (mgö)| E-Paper
| Print version | Link
Rezension
Peiner Allgemeine Zeitung am MONTAG, 21. FEBRUAR 2011
Meryem
Akdenizli in Hummers Kultursalon
Pianistin
begeistert Zuhörer in Soßmar
SOSSMAR:
Wann
immer in Gerhard Hummers Kultursalon zum
Konzert geladen wird,
können sich die Gäste sicher sein, musikalische
Darbietungen
auf höchstem Niveau geboten zu bekommen. So auch beim
„Gesprächskonzert“ mit Pianistin Meryem
Natalie
Akdenizli, mit der 60 Zuhörer durch die musikalischen Epochen
reisen durften.
Begeisterte am Sonnabend
in Hummers Kultursalon:
Meryem Natalie Akdenizli
Photo: Kim Neumann
Viele der
Besucher waren am Samstagabend zum
ersten Mal
zu Gast im gemütlichen Ambiente des Kultursalons.
„Sie gehen
klüger nach Haus als Sie hergekommen sind“,
versprach Hummer
und behielt Recht.
Die
sympathische Musikerin präsentierte klassische Werke und
garnierte diese mit kenntnisreichen Plaudereien sowie kurzen
Musikbeispielen. Lebendig und präzise war auch das
Klavierspiel
der jungen Pianistin. Beginnend mit Bachs selten gespielten
Präludium in E-Dur ging es direkt zum anderen
Großmeister
der Klassik, Ludwig van Beethoven.
In dessen
Sonate Nr. 23 zeigte Akdenizli ihr ganzes Können voller
Virtuosität – und mit viel Gefühl zu den
kleinen
Details brachte sie das kontrastreiche Stück zu
Gehör.
Für die Zuhörer wurde nach diesem Vortrag deutlich,
warum
Beethovens Appassionata auch „die
Leidenschaftliche“
genannt wird.
Eine Reise
durch die Klassik wäre im Franz-Liszt-Jahr nicht
vollständig ohne Stücke des großen
Romantikers. Bei
dessen schwierige Ballade Nr. 2 verdeutlichte Akdenizli mit ihrem
präzisen und doch sehr gefühlvollen Spiel die Tiefe
des Werks.
In der
zweiten Hälfte dominierten Claude Debussy Préludes.
Die sanften und zum Teil druckvollen Stücke wie „Die
Hügel von Anacapri“ oder die „versunkene
Kathedrale“ spielte Akdenizli mit großer Hingabe
und
ließ sowohl das Schwebende als auch das Unheilvolle der
Stücke formvollendet zutage treten. Es verwunderte, wie leicht
die
Pianistin von ihren humorvollen Moderationen in die Präzision
ihres Vortrages übergehen konnte.
fl
Quelle: Peiner
Allgemeine Zeitung MONTAG, 21. FEBRUAR 2011 RSS | E-Paper | Print
version | Link
Rezension
Mediengruppe
Westdeutsche Allgemeine (WAZ, NRZ, WR, IKZ)
Volltext PDF
Meryem
Natalie Akdenizli bezaubert Altenaer
Charmante
Plaudereien am Klavier
Altena,
18.01.2011, Heinz Linke
Weltklassik
am Klavier: Meryem Akdenizli erteilte zum Auftakt der Reihe im Jahr
2011 eine musikalische Lehrstunde.
ALTENA.
Beim ersten Konzert der Reihe
„Weltklassik am Klavier“ im Jahr 2011 erhielten die
Zuhörer in der Burg Holtzbrinck eine wahre musikalische
Lehrstunde: Die junge Pianistin Meryem Natalie Akdenizli zeigte nicht
nur auf dem Klavier ihr ganzes Können.
Neben
ihrem brillantem Spiel zeichnete sie sich noch durch ein anderes
außergewöhnliches Talent aus: Charmant und spritzig
moderierte sie am Sonntag ihr Programm. Dadurch gewährte sie
dem
Zuhörer nicht nur wunderbare Klangerlebnisse, sondern
faszinierte
gleichermaßen durch ihre Erzählkunst, indem sie
über
die musikalische Zusammenhänge und Hintergründe der
von ihr
dargebotenen Stücke plauderte.
In
80 Minuten durch die Epochen
Unter
dem Motto
„Appassionata – in 80 Minuten durch die
Epochen“
intonierte Meryem Natalie Akdenizli Stücke von Johann
Sebastian
Bach, Ludwig van Beethoven, Franz List und Claude Debussy. Appassionato
steht in der Musik für „leidenschaftlich“,
„entfesselt“ und
„stürmisch“. Ganz nach
dieser Vorgabe spielte sie dann auch die auf dem Programm des Konzerts
stehenden Kompositionen, ohne es an überaus feiner
Sensibilität fehlen zu lassen. In der abwechslungsreichen
Palette
ihres musikalischen Vortrags gab es viele Momente, bei denen die
Künstlerin die Klaviatur ihres Instruments förmlich
streichelte.
Mit
„Appassionata“ (Die
Stürmische) ist zum Beispiel
die Sonate Nr. 23 in f-moll op. 57 von Beethoven bezeichnet, die von
der Künstlerin neben den anderen Stücken in der Burg
Holtzbrinck in meisterlicher Weise vorgetragen wurde.
Meryem
Natalie Akdenizli stammt aus Stuttgart. Dort erhielt sie mit
sieben Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Schnell wurde ihr
außergewöhnliches Talent erkannt, so dass sie schon
bald
Stipendiatin der „Studienvorbereitenden
Begabtenklasse“ in
der württembergischen Metropole wurde.
Gewinnerin
vieler internationaler Preise
Nach
dem Gewinn vieler
internationaler Preise vervollkommnet Meryem Akdenizli nun an der
Hochschule für Musik und Theater in Hannover bei Prof. Matti
Reakallio ihre Kenntnisse.
Ihr
Auftritt in Altena zu Beginn des Jahres war für die Reihe von
„Weltklassik am Klavier“ ein
verheißungsvoller
Auftakt, der sicher noch manches erwarten lässt.
Ostfriesenzeitung
vom 31.8.2010 – von Werner Zwarte
Weltklassik-Konzert
„In 80 Minuten durch die Epochen“ begeisterte
Rysumer
Publikum
Momente
der Stille und eine fast brachiale Urgewalt
Die
Künstlerin spielte sich und das Publikum nahezu in einen Rausch
VON WERNER
ZWARTE
RYSUM –
Es hat etwas Rituelles, wenn Kathrin Haarstick in ihrem
Rysumer Fuhrmannshof vor erwartungsvollem Publikum die Kerzen am
mannshohen Kandelaber anzündet und das Glöckchen
erklingen
lässt. Am Sonnabend war die vielfach preisgekrönte
Pianistin
Meryem Akdenizli zu Gast und bot unter dem Titel „Weltklassik
am
Klavier – in 80 Minuten durch die Epochen“ ein
ausgezeichnetes Klavierkonzert.
Die Pianistin
Meryem Akdenizli umschmeichelte den Flügel und las
ihm im nächsten Augenblick voll temperamentvoller Hingabe die
Leviten.
„Beginnen
wir mit dem Barock“, erläuterte die
Künstlerin und erklärte mit musikalischen Beispielen
die
Improvisation an einigen Ausschnitten aus Johann Sebastian Bachs
„Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll BWV 903“.
Faszinierend im Gesamtwerk waren die musikalischen
Nebenschauplätze mit ausgeprägtem filigranen
Charakter.
Mit Joseph Haydns „Sonate Es-Dur Hob. XVI Nr.
52“ schuf Akdenizli im Allegro extreme Situationen von
Emotionen
zwischen den Momenten der stillen Tiefe und der fast brachialen
Urgewalt. Die Künstlerin umschmeichelte den Flügel
und las
ihm im nächsten Augenblick voll temperamentvoller Hingabe die
Leviten – Momente musikalischer Metaphern. Adagio und Presto
machten die Klassik in all’ ihrer Sensibilität und
ihrem
Sturm und Drang deutlich.
Die
Pianistin Meryem Akdenizli umschmeichelte den Flügel und las
ihm
im
nächsten Augenblick voll temperamentvoller Hingabe die Leviten.
Der
romantische Teil wurde eingeleitet mit
Frédéric
Chopins 11. Etüde, dem „Allegro con brio,
a-Moll“. Mit
Maurice Ravels „Ondine“ aus „Gaspard de
la
Nuit” wich die Ruhe dem Sturm, kaum spürbarer
Rhythmus
brachte Ordnung und Frieden ins Spiel – eine meisterliche
Kunst
der Pianistin, die das Publikum quasi mit auf die Reise nahm, um es an
ihrem musikalischen Leben teilhaben zu lassen.
Äußerst
gelungen war das.
Dem
Komponisten Franz Liszt, einer der wohl größten
Pianisten, die es je gegeben hat, galt das Finale des Konzertes: Die
Rhapsodie espagnole, Variationen über „Folies
d’Espagna“ und „Jota Aragonese“
bildeten ein
wahres Feuerwerk der Virtuosität am Flügel. Die
Künstlerin spielte sich und das Publikum nahezu in einen
Rausch.
Und wenn dann noch das Ambiente mit dem rustikalen Mauerwerk und dem
urigen Holzgewölbe des Hofes ein Ganzes für dieses
musikalische Erlebnis bilden, dann stimmt auch die leise Bewegung des
samtenen Vorhanges durch leichten Windzug bei Chopins beruhigender
Zugabe über das Mädchen mit den blonden Haaren.
Dieses
Erzählkonzert wird vielen Zuschauern haften bleiben. Der
große Beifall und die beiden Zugaben
zeigten:
Dieser späte Sonnabendnachmittag bot nicht nur
Weltklassik sondern auch Weltklasse. So geschehen in Rysum!
Quelle: Ostfriesenzeitung vom 31.8.2010 – von Werner Zwarte
Papenburg
1. August - von
Matthias Hockmann
Meryem
Akdenizli begeistert ihr Publikum mit Charme
Vier
Epochen im Schnelldurchlauf
Meryem
Akdenizli schüttelt ein paar
Hände und signiert ihre
Cds. Einnehmend lächelnd setzt sie sich nach der Pause wieder
an
den Flügel und führt ihre Zuhörer mit
sicherer Hand
durch Ravels virtuoses “Gaspard de la Nuit Ondine”,
wo
unbändige Wasser an Felsen zerschellen und der Duft der
Brandung
unglaublich blau ist. Außerdem fällt das warme Licht
der
Abendsonne auf einen Gehängten, und ein finsterer Kobold zieht
des
nachts los, um die Schlafenden zu stören. In den drei
Sätzen
zürnt und wütet die Malkraft des Impressionismus.
“Gaspard de la Nuit Ondine” ist nicht nur eine
fabelhafte
Übersetzung der Kurzprosa-Dichtung von Aloysius Bertrand in
die
Welt der Musik, es ist eines von Ravels beeindruckendsten Werken. Alles
von seiner düsteren, leidenschaftlichen Kraft trägt
es bis in
die letzte Note hinein; sie verklingt in kaltem Nachrauschen, bevor das
Pedal in die Trittposition zurückfedert und der Applaus
losbricht.
Der deutsch-türkischen Interpretin liegt der Impressionismus
und
obendrein steht er ihr vorzüglich, denn offenbar sprudelt ein
Tempraments-Geysir in ihr. Nomen est Omen – Akdenizli
heißt
zu Deutsch “vom Mittelmeer”. Vor allem Ravels
erster Satz
über die Wassernixe Ondine passt also in vielerlei Hinsicht
großartig ins Talent- und Konzerttepertoire des studierten
Quirls.
Offensiv
und ausgesprochen charmant schlägt
Akdenizli anhand von
Beispielen und Anekdoten den Bogen von einer Epoche zur
nächsten:
Angefangen bei Bach und Haydn über Chopin zu Ravel. Von der
ersten
Minute an hat sie Herz und Respekt des Publikums, das ihre
Interpreation der Haydn-Sonate Es-Dur Hob. 16 sogar mit Bravo-Rufen
adelt. Akdenizli versteht sich definitiv nicht nur aufs Klavierspielen.
Sie
schließt mit Liszt, dessen “Rhapsodie
espagnole”
ihren 80 epochalen Minuten durch die Musikgeschichte ein
würdiges,
und ja, romantisches Finale beschert. Die angeforderte Zugabe
schüttelt sie gelassen aus dem Handgelenk: Debussys
“Mädchen mit den flachsblonden Haaren”.
Wie gesagt,
der Impressionismus liegt ihr.
1. August 2010 Papenburg, von Matthias Hockmann
Westfalen-Blat,
August 2010
Im
Zeitraffer durch die Epochen
von Wilhelm
Friedemann
Erfrischenderweise
standen beim Klavierkonzert in
der Wandelhalle nicht
nur Werke der Romantik und postromantischer Epochen auf dem Programm.
Die aus Stuttgart stammende Pianistin Meryem Natalie Akdenizli spielte
Musik von Bach bis Ravel. Ihre charmanten Moderationen
ergänzten
ihr atemberaubendes Spiel.
„Im
Barock war von den Musikern Talent im Komponieren,
Interpretieren und vor allem im Improvisieren gefordert.“,
erläuterte Meryem Akdenizli Bachs Chromatische Fantasie und
Fuge
und illustrierte ihre Ausführungen mit Musikbeispielen.
In ihrer
persönlichen Interpretation nutzte Akdenizli die
Möglichkeiten des modernen Konzertflügels. Dabei
betonte sie
den Fantasie-Charakter des Werkes, ohne übertrieben stark zu
romantisieren. Trotz formaler Strenge wirkte die Fuge in der
Interpretation der Pianistin nicht wie ein spröder Gegensatz
zur
farbigen Fantasie, sondern erzeugte stets spannende Erwartungen.
Als Joseph
Haydn seine letzte Klaviersonate schrieb, hatte das
Hammerklavier schon eine längere Entwicklung durchgemacht.
Haydn
genoss die großen Klangmöglichkeiten und stellte in
der
Exposition zwei sehr entgegengesetzte Themen auf. Wie entzückt
wäre Haydn wohl gewesen, hätte ihm ein Instrument zur
Verfügung gestanden, auf dem den über 100
Zuhörern am
vergangenen Sonntag dieses wichtige Werk zu Gehör gebracht
wurde?
Meryem
Natalie Akdenizli wagte in ihrem
Klavierkonzert einen Gang durch
die Musikepochen. Ihre mit Musikbeispielen illustrierten Moderationen
ließen ihren Auftritt zu einem Gesprächskonzert
werden.
Das typische
Haydn-Finale mit seinen Generalpausen und
Ungestümtheiten gelang Meryem Akdenizli überzeugend
und
entlockte dem begeisterten Publikum einen ersten Bravo-Ruf.
Mit
Frédéric Chopins Konzertetüde Op. 25,
Nr. 11 war
Akdenizli beim romantischen Repertoire angekommen, das ihr bestens in
den Fingern lag und von dem man nach der Pause noch mehr zu
hören
bekommen sollte.
Maurice
Ravels „Ondine“ aus seinen Klavierstücken
„Gaspard de la Nuit“ ist harmonisch stark
impressionistisch
gefärbt. Es bewegt sich über einem sehr festen
Metrum, das
durch die fortwährende Repetition eines rhythmisch starren
Grundmotivs geprägt ist. Geschickt nutzte Meryem Akdenizli die
Möglichkeit, die kantilenenartige Melodie der Undine frei und
unabhängig von der Begleitung klingen zu lassen.
Mit einem
typischen Lisztschen Feuerwerk beendete Meryem Akdenizli
ihren Klavierabend und schlug einen Bogen zum Konzertbeginn. Seit dem
Barock sind Variationen über das spanische Thema „La
Folia“ sehr beliebt. In der spanischen Rhapsodie wird es von
Franz Liszt mit der „Jota aragonese“
verknüpft. Auch
hier war Meryem Akdenizli voll in ihrem Element und erntete zahlreichen
Beifall und anerkennende Pfiffe.
Als ruhigen
Ausklang gab es als Zugabe Claude Debussys „Das
Mädchen mit den Flachshaaren“. „I love
Chopin“
heißt es im Klavierkonzert am 12. September, wenn der bereits
mehrfach mit Lang Lang verglichene Pianist Haiou Zang Werke seines
Lieblingskomponisten spielt.
Quelle: Wilhelm Friedemann – Westfalen-Blat, August 2010
Rezension des Konzertes ”Weltklassik am Klavier –
in 80
Minuten durch die Epochen!” vom Sonntag, den 15.08.2010 in
der
Wandelhalle im Kurpark des Staatsbades Bad Oeynhausen.
Borkum:
Meryem Natalie Akdenizli brillierte mit „Weltklassik am
Klavier"
Von Ellen
Ruhnau
BORKUM -
Bereits bei ihrem ersten Auftritt im Rahmen der Reihe
„Weltklassik am Klavier“
überraschte
die junge, charismatische Pianistin Meryem Natalie Akdenizli, die ein
klassisches Klavierstudium absolvierte und nationale und internationale
Preisträgerin ist, am vergangenen Sonntag bei der Matinee in
der
Kulturinsel durch geistreiche Kommentare
zu ihrem
Programm und den Komponisten, deren Werke sie spielte. Voller
Lebendigkeit fächerte sie dabei das Typische der Musikepochen
stilsicher und sehr eindrucksvoll durch kenntnisreiche
Formulierungsfolgen und Bedeutungsvarianten auf. Dann aber
demonstrierte sie anhand von Notenbeispielen auf dem Flügel
mit
deutlicher Liebe zur Perfektion und zu Detailbetonungen ihre ganz
individuelle Improvisationskunst und brillierte dabei mit kraftvollem
Anschlag und ungemein farbigem, kontrastreichen Ton. Ihr phantasiereich
geformtes Arpeggieren und viele gekonnte Verzierungen ließen
aufhorchen. Die insgesamt ebenso zarten, lyrisch betonten wie
glutvollen Interpretationen mit dynamischen Höhepunkten
bescherten
dem beifallsfreudigem Publikum eine nachhaltige, wahre Sternstunde der
Musik.
Durch ihre
sensible Tonund Klangsprache gelang es der Künstlerin - dank
der
reichen und abwechslungsreichen Palette ihres Programms - die
musikalischen Traditionen des Barock und des klassisch- romantischen
Repertoires nicht nur lebendig zu halten, sondern die Wechsel in
grandioser Weise darzustellen. Es war ausgezeichnet, wie sie sich
äußerst feinsinnig, aber auch jugendlich emotional
selbstverständlich in die Noten der Komponisten, doch
insbesondere
in deren Gedankenwelt und Seele vertiefte, um bei ihren
Interpretationen die vielen Facetten einer Musik der Tiefe, der
Nähe, der Intimität und des Geheimnisvollen
klangintensiv zu
beleuchten.
So wurde
schon die berühmte Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll BWV
903
von Johann Sebastian Bach unter ihren Händen ebenso empfindsam
wie
temperamentvoll, technisch präzise und zwingend sicher,
musikalisch meisterlich pointiert und durchwirkt mit
wohlverständlichen Artikulationen, zu einem höchst
spannungsvollen Erlebnis. Die abwechslungsreichen Steigerungen der
Ausdrucksemphasen und die Begleitfiguren sowie die manchmal
erstaunlichen Tempi gaben diesem Bach einen geradezu
„modernen“ Anstrich.
Bei der
dreisätzigen Sonate Es-Dur Hob: XVI Nr: 52 von Joseph Haydn
bewies
die Pianistin erneut ihren erfinderischen Reichtum an Gestalterischem.
Sie spielte absolut stilbewusst die harmonischen und
vielfältigen
Schattierungen von Anmut, Frohsinn, Ernst, Tiefsinn - und damit die
ganze Fülle der eigenartigen, charakteristischen
Schönheit
dieser Sonate - ans Licht. Hoch konzentriert und vertieft, mit
spielerischer Eleganz, wirkungsvollen Pedaleffekten und rhythmischen
Details machte Meryem Natalie Akdenizli das Lento-Allegro con brio,
a-Moll aus 12 Etüden op. 25 von Frédéric
Chopin zu
einem tief beeindruckenden Faszinosum. Souverän und sehr
empfindsam füllte sie die lyrisch-elegischen Passagen mit
zauberhaften Klangfarben und überflutete sie mit
„harmonischen Wogen“.
Bereits
bei ihrem ersten Auftritt im Rahmen
der Reihe „Weltklassik am Klavier“
überraschte die
charismatische Pianistin Meryem Natalie Akdenizli am vergangenen
Sonntag bei der Matinee in der Kulturinsel.
FOTO: FOTO-SCHIFFNER
Nicht
weniger reizvoll, mit blendender
Virtuosität, tonaler
Eindeutigkeit, flimmerndenLäufen und glockenhaften Harmonien
spielte die Künstlerin Maurice Ravels Gaspard de la Nuit,
bevor
sie ihre gebannten Zuhörer mit der von Franz Liszt brillant
gesetzten Rhapsodie espagnole, Variationen über
„Folies
d’Espagna“ und „Jota
aragonese“, angefüllt
mit spannenden Bögen und stürmischen Klangmassen, zu
einem
hinreißenden Finale führte. Erneut mit allen
technischen
Disziplinen gefordert, ausdrucksstark und mühelos, mit
großer, verströmender Geste, kristallisierte sie
dabei das
typisch spanische Kolorit, vor allem aber das spürbare
Widerspiel
menschlicher Leidenschaften des Komponisten heraus. Sie erreichte dabei
eine faszinierende Klangfarben-Varietätund Schönheit,
die das
Publikum zu stürmischem, minutenlangen Applaus animierte.
Strahlend und dankbar verbeugte sie sich, im Arm die ihr
überreichte, apart gebundene Rose, und verabschiedete sich
dann
„ganz leise“ mit der wunderschönen Zugabe
„Das
Mädchen mit den flachsblonden Haaren“ von Claude
Debussy.
Man freut sich schon jetzt auf die angekündigte
Wiederbegegnung
mit der sympathischen Pianistin in der Reihe „Weltklassik am
Klavier“ auf Borkum.
Quelle: Borkumer Zeitung
Freitag, 16 Juli
2010
Autohr: Ellen
Ruhnau
WELTKLASSIK Spannend, lebendig, virtuos: Meryem Natalie Akdenizli in
der Klosterkirche
Von Stefan Steinröhder
Remscheid.
Wissen Sie, was ein
Tastenlöwe ist? Das ist ein
pianistisches Geschöpf, das die Musik vor Liszt als langweilig
empfindet und sein Publikum dadurch für kurze Zeit fasziniert,
dass es Chopins Minutenwalzer wie eine überdrehte Spieluhr in
20
Sekunden durchrattert.
Wie
viel spannender, lebendiger und persönlicher
die
Berührung mit Musik sein kann, präsentierte am
Sonntagnachmittag in der gut besuchten Klosterkirche im Rahmen der
Reihe "Weltklassik am Klavier" die Pianistin Meryem Natalie
Akdenizli. Die
junge
Künstlerin - die mit einem Löwen nur die
prächtige Haarmähne gemein hat - hatte neben den
Schlachtrössern von Chopin und Liszt auch Bach, Haydn und
Ravel
gesattelt.
Und
da eins ihrer "Hobbys" nach eigenen Worten die Vermittlung zwischen
Menschen und klassischer Musik ist, führte sie sympathisch,
leicht
verständlich und spontan in die Werke ein, verwies auf
bedeutende
und charakteristische Phrasen und gab die ein oder andere Anekdote aus
dem Leben der Komponisten kund. Grandios dann der akustische Eindruck:
In Bachs berühmter Fantasie und Fuge d-Moll gelang es
Akdenizli,
die quasi improvisierten, kurzen Phrasen zu einem homogenen Gesamten zu
verbinden und die Fuge in allen drei Stimmen prägnant und ohne
romantische Temporückungen zu gestalten.
Meryem
Natalie
Akdenizli sorgte in der Klosterkirche für ein fantastisches
Konzerterlebnis.
Foto: Michael Sieber
Dass
der "alte" Haydn ein Witzbold
war - man denke an die Symphonie mit
dem Paukenschlag - ist bekannt. Seine letzte Klaviersonate bordet
geradezu über von kleinen Scherzen, Imitationen und
Trugschlüssen. Akdenizli wählte zwar ein
zügiges Tempo,
fand aber genügend Zeit, Haydns Einfälle mit
technischer
Perfektion umzusetzen. Welches romantische Werk in ihrer Darbietung die
Krone verdiente, ist schwer zu entscheiden: Chopins a-Moll
Etüde
"Wintersturm" gestaltete sie zum rasendem Orkan, Ravels "Ondine" zum
traurig singendem Farbenspiel.
Vielleicht
ist Liszts "Rhapsodie Espagnole" dank der kräftig
gestalteten Themen und fast irrwitzigem Temperament ihr
Paradestück. Und wieder: Trotz aller hypertechnischen
Meisterschaft ließ Meryem Natalie Akdenizli die Musik im
Vordergrund, gab jeder Phrase Gewicht, jedem Anschlag einen Sinn.
Große Begeisterung für ein grandioses Konzert.
Bergische
Morgenpost - Weltklassik
am Klavier in Remscheid 20.06.2010Artikel
lesen
"Wie
ein Wirbelwind über der Klaviatur
VON
STEFANIEBONA
_____________________________________________________________________________________________
REMSCHEIDWer
regelmäßig die von der Bergischen Morgenpost alsMedienpartnerinunterstützte
Konzertreihe „Weltklassik am Klavier“ besucht, wird
bei der
jüngsten Veranstaltung am Sonntagabend eineMusikerpersönlichkeiterlebt
haben, die im Vergleich zu den anderen jungen Künstlern
hervorsticht.
MeryemNatalieAkdenizliüberzeugte
durch ihr ungezwungenes Auftreten, ihr sympathisches Selbstbewusstsein
und durch eineLockerheitam
Instrument, die gerade bei den Schülern der
osteuropäischen
oder asiatischen Klavierschule eher selten zu finden ist.
Die
Körpersprache derStuttgarterinwarunverkrampftund
selbstsicher, was sich in ihrer Musik wiederspiegelte. Gepaart mit
ihren technischen Qualitäten war eine vielfach ausgezeichnetePianistinzu
hören, die durch eine große Ausdrucksstarke
begeisterte. Die
Deutsch-Türkin, deren Großmutter einst inRemscheidlebte,
begab sich mit ihrem Publikum auf eine Reise durch die Musikgeschichte.
Vom Barock bis zum Impressionismus, von Bach bisRavelreichte
die Palette an wunderbaren Werken.
IhreInterpretationsgabestellte
sie unter anderem mitHaydnsSonate
Es-Dur Hob.XVINr.
52 unter Beweis. Die luftig-heitere Farbgebung derEcksätzemeisterte
sie mit ihrem federleichten Anschlag gleichermaßen gelungen
wie
die sanft-weichen Klangbilder des Mittelsatzes.
Meryem
Natalie
Akdenizli überzeugte mit
ihrem Spiel.
Mit
einer der schwierigsten
Konzertetüden überhaupt stellteMeryemNatalieAkdenizliihre
Präzision und Virtuosität heraus. In Chopins
Etüdeop.
25 Nr. 11 a-Moll – auch
unter „Winterwind“ bekannt – bewegen sich
die
Hände über mehrere Oktaven auseinander und werden
wieder
zusammengeführt. Eine große Herausforderung, die dem
Pianisten höchste Konzerntration, eine saubere Technik und
Ausdauer abverlangt. Genauso setzte die Künstlerin mit dem
ersten
Satz „Ondine“ ausRavelsstimmungsvollemund
klangmalerischem Klavierwerk „Gaspard deLaNuit“
Maßstäbe.
Wie
ein Wirbelwind fegten die Finger
derMusikerinsodann
in FranzLiszts„Rhapsodie
espagnole“ über dieKlaviatur–
eine Darbietung, für die sich die Zuhörer mit
tosendem
Applaus undBravibedankten.
So zeigte die
erfolgreiche Reihe „Weltklassik am Klavier“ einmal
mehr den
Facettenreichtum der Musik.
"...Neuenkirchen.
„In 80
Minuten durch die Musikepochen“
nannte Meryem Natalie Akdenizli ihren Klavierabend im
Karl-Leisner-Haus. In ihrem Programm zwischen Barock und
französischem
Impressionismus bot sie für jede Epoche beliebte Standardwerke
der
Klavierliteratur - jeweils im
obersten Schwierigkeitsgrad angesiedelt.
Dazu gab sie detailgenaue Erklärungen zu den Werken, die den
Zuhörer
möglichst noch unterhalb eines vermuteten Wissensstands
abholen
sollten.
So wurde dem Publikum der Zugang zu den Werken leicht gemacht - und die
sympathische türkischstämmige Künstlerin mit
der hier
ungewohnten
schwäbischen Mundart spielte und redete sich in die Herzen
ihrer
Zuhörer..."
"...Die
junge
Pianisten Meryem Natalie Akdenizli
spielt seit ihrem vierten Lebensjahr Klavier und erhielt mit 13 ihre
erste Auszeichnung beim nationalen Wettbewerb „Jugend
musiziert“. Die 1980 in Stuttgart geborene Pianistin bekommt
zurzeit Unterricht in der Meisterklasse von Prof. Matti Raekallio an
der Hochschule für Musik und Theater in Hannover."
"...Mit Meryem Akdenizli, So-hee An
und Xiao-xi Gu
stellen sich drei Studentinnen aus der Klasse von der Professor
Tomislav Nedelkovic-Baynov vor, die alle für ihre solistischen
Fähigkeiten bei mehreren internationalen Wettbewerben
ausgezeichnet wurden. Im Hause Till allerdings werden sie das Publikum
als Trio bezaubern: „33 Finger an 88 Tasten“ ist
Motto
für ein Konzert, bei dem das Klavier als Ensemble-Instrument
für sechs Hände präsentiert wird.
..."
Stuttgarter
Zeitung
"...Zu guter
letzt
betrat Meryem
Akdenizli das Podium: mit Achtzehn Jahren bereits eine reife Pianistin,
die dem Adagio aus Joseph Haydns Sonate ES- Dur Zeit ließ,
ohne
Angst, die Aufmerksamkeit des Publikums zu verlieren. Hohe
Musikalität bewies Akdenizli auch bei Franz Liszt. Keinen
Augenblick lief sie Gefahr, dessen Rhapsodie espagnole auf
wichtigtuerische Tastendonner zu reduzieren, sondern es
glückte
ihr, die spanischen Melodien spannend und technisch brillant zu
entwickeln. ..."
Trossinger
Zeitung
"...Meryem
Akdenizli stellte die
wiederum sehr kontrastreiche „ Appassionata“
spannungsvoll
dar. In weiblicher Weichheit fühlte sie den feierlichen
Mittelsatz
nach und im letzten Satz, in dem Beethoven vor seinen Hörern
glänzen wollte, ließ sie ihre flinken Finger bis zum
energischen Schluss laufen. ..."
Stuttgarter
Nachrichten
"...Neben
einer
beachtlichen Anschlagskultur zeigte Meryem Akdenizli bereits
beachtliche gestalterische Kraft im ersten Satz der Beethoven Sonate
op. 10, 3. ..."
Stuttgarter
Zeitung
"...Aufhorchen
ließ die erst 13 jährige Meryem Akdenizli (erster
Bundespreis), die Bachs Sinfonia Nr. 11, Schönbergs Vier
Klavierstücke aus op. 19 sowie Debussy Prèludes
„ La
sérenade interrompue“ und Les tierces
alternées“ mit erstaunlicher Reife und technischer
Versiertheit vortrug. (…)bewältigte sie speziell
das zweite
Debussy Prelude mit geradezu motorischer Akkuratesse. ..."
Aschaffenburger
Zeitung
Michael Hock
Brillant
perlendes Piano Kammermusikabend
im Aschaffenburger Stadttheater
"...Das
Zusammenspiel in kleinen
Besetzungen leb vom Aufeinander- Hören. Aufeinander
hören
kann man erst dann wirklich, wenn der eigene Part souverän
beherrscht wird. Das sind Binsenweisheiten, doch die Kammerkonzert-
Wirklichkeit zeigt, wie oft sie nicht beherzigt werden. Wie es klingen
kann , wenn beide Elemente gegeben sind erlebten die Zuhörer
im
Aschaffenburger Stadttheater bei einem erstklassigen Kammermusikabend
in der Besetzung Klavier (Meryem Akdenizli), Violine (Julia von
Nieswandt) und Cello (Stefan Kommos). Die drei Akteure,
die auch schon
die Preisrichter beim Wettbewerb
„Jugend musiziert“ überzeugen konnten
glänzten
mit Trios und Solostücken. Den Anfang machte
das
Klaviertrio B-Dur (KV 502) von Mozart,
dessen Allegro die jungen Instrumentalisten mit viel Verve und
überschäumender Spielfreude zu Gehör
brachten. Bereits
hier fielen die brillant- perlenden, traumwandlerisch sicheren
Verzierungen des Pianos auf. Aber auch beide Streicher folgten dem
kompositorischen Esprit Mozart mit tänzerischer Leichtigkeit,
ohne
dabei den Blick für die klangliche Geschlossenheit der
Darbietung
zu verlieren. (…) „Assez
vif war dagegen die
Tempobezeichnung des
Solostücks
von Meryem Akdenizli. Maurice Ravels „Alborada del
Grazioso“ aus „ Miroirs“ das
mit mit
technischen Schwierigkeiten nicht geizt. Die junge Instrumentalistin
meisterte sie mit sichtlicher Lust am „Vertrackten“
und was
wichtiger war mit vollendeter Musikalität.
Ravel brachten die Musiker auch nach der Pause zu Gehör. Im
Klaviertrio a- Moll von 1915 erlebten die Zuhörer
kammermusikalische Momente von höchster Intensität-
zum
Beispiel wenn sich im ersten Satz (Modéré) das
Piano an
die Flageolett- Passagen der Streicher geradezu
„anschmiegt“. Ärgerlich wenn in solchen
Momenten die
Armbanduhr eines Konzertbesuchers hineinpiepst. Die Akteure
ließen sich davon jedoch nicht stören und
musizierten mit
einer atemberaubenden Perfektion auch die schwierigsten Passagen dieses
abwechslungsreichen, sehr anspruchsvollen Stückes. Bravorufe und
anhaltender Beifall
bewegte die jungen Instrumentalisten
zu einem weiteren Auszug aus Ravels Klaviertrio. Man darf gespannt
sein, wie sich dieses Ensemble, das bereits jetzt in nahezu jeder
Hinsicht eine überzeugende Gruppenleistung erbringt
weiterentwickelt. Man kann nur hoffen, dass die jungen Musiker (alle
jünger als zwanzig) dem Konzertpublikum auch als Ensemble
erhalten
bleiben. ..."
Stuttgarter
Zeitung
"...Den
fulminanten Schlusspunkt
des Abends setzte Meryem Akdenizli im Fach Klavierkammermusik. An Julia
von Nieswandt und Stefan Kommos (Violine und Cello) hatte sie zwei
ebenbürtige Partner, mit denen sie
„Passacaille“ und
Schlusssatz aus Maurice Ravels Klaviertrio a-moll konzertreif zu
Gehör brachte. Biegsam und und ausdrucksstark zeigte sich der
Duktus
der beiden Streicher, präsent, virtuos, doch nie zu
dominant das Klavier- Das war Kammermusik voller Lebensfrische. ..."
"...Die
16jährige
Pianistin Meryem Akdenizli
aus Ruit hat beim Landeswettbewerb "Jugend musiziert" in der Wertung
Klaviertrio mit der Höchstpunktzahl von 25 Punkten den ersten
Preis gewonnen..."
"...Die
13jährige Meryem Akdenizli aus Ruit hat den Bundeswettbewerb
"Jugend musiziert" im Fach Klavier gewonnen ..."
International Press
Dorpsbelangen
Scheemda, 30.07.2011
Op
zaterdag 30 juli 2011 gaf de pianiste Meryem Natalie Akdenizli een
buitengewoon geslaagd concert in de Scheemder Kerk anno 1515
Als
derde gast in de rij van concerten Weltmusik am Klavier trad
zaterdagmiddag 30 juli de Duits/Turkse concertpianiste Meryem
Natalie Akdenizli op in de Scheemder Kerk anno 1515. Zij bracht haar
programma Appasionato, in 80 minuten door de eeuwen, als een muzikale
reis door de eeuwen van de klassieke muziek met representatief
werk uit de barok, via het classicisme, de romantiek naar het
impressionisme. Zij speelde werk van Johann Sebastian Bach, Ludwig van
Beethoven, Franz Liszt en Claude Debussy, waaronder het virtuoze Ondine
uit Gaspard de la Nuit en de vurige Rhapsodie Espagnole van Franz Liszt.
Met haar voortreffelijke optreden op de vleugel van de kerk slaagde zij
er in bij het aanwezige publiek eventuele sombere gedachten over
dalende aandelenkoersen, de Griekse crisis of de problematiek van de
Amerikaanse begroting in elk geval, tijdelijk, uit te bannen.
In een goed gevulde kerk werd zij na dan ook na afloop beloond met een
staande ovatie van een dolenthousiast publiek.
"...
Im
Abendkonzert des Musikalischen Sommers wurde der
„Karneval“
ergänzt mit dem Klavierquartett g-moll KV
478 von
Wolfgang Amadeus Mozart. Dabei bestach die junge Pianistin Meryem
Natalie Akdenizli durch ihr virtuoses Spiel voller vorwärts
drängendem Gestaltungswillen. ..."
Ostfriesische
Presse
"... Meryem
Akdenizli und Irina
Osteskaya mussten an ihren Klavieren vor allem bei der Interpretation
der Wildtiere und den springenden Kängurus Schwerstarbeit
leisten.
Auch die „Pianisten “- Passage, sie mit ihren
Hochgeschwindigkeits- Akkordläufen eher an eine Etüde
für fortgeschrittene Meisterschüler erinnerte, hatte
es in
sich. ..."
"
Denizli'deki resital için
tam kuyruklu piyano bulunamadı. Sanatçı Meryem Akdenizli
çeyrek kuyrukluya razı edildi DENİZLİ'deki sivil toplum
örgütleri Almanya'da yaşayan hemşerileri
ünlü
piyano sanatçısı Meryem Akdenizli'yi resital vermeye ikna
etti.
Ancak, sanatçının kullandığı tam kuyruklu piyano Denizli'de
bulunamadı. Akdenizli, yarım kuyruklu piyanoyla da
çalabileceğini söyledi, ancak o da sağlanamadı.
MÜZİK dersleri veren Do Re Mi Müzik Evi'nden
çeyrek
kuyruklu bulundu. Akdenizli, zor da olsa ikna edildi. Bu kez piyanonun
taşınması gündeme geldi. Müzik evi sahibi
Yücel
Kaçar, ‘‘Piyano herkese
taşıtılmaz’’
deyince bu kez nakliye krizi yaşandı, sonunda özel şirket
bulunup
sıkıntı aşıldı.
2 bin kişi izleyecek VALİ Yusuf Ziya Göksu ve Belediye Başkanı
Ali
Aygören'in de desteklediği resitalin Denizli'de ilk olacağını
söyleyen Makina Mühendisleri Odası Sekreteri Fatih
Yaşa,
piyanonun taşınması için İzmir'den bir şirketle
anlaştıklarını
söyledi. Resital için 2 bin davetiye bastırılıp
dağıtıldı.
Almanya’da yaşayan sanatçı Meryem Akdenizli, başka
bir
aksilik yaşanmazsa 6 Kasım'da Denizlili sanatseverlere
çeyrek
kuyruklu piyanoyla resital sunacak."